Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Die Handballer des Hünfelder SV haben bei ihrem Oberliga-Debüt eine heftige Klatsche kassiert: Gegen die HSG Kleenheim hieß es am Ende in der heimischen Halle 18:34 (8:18). Trotzdem zeigte sich Neu-Trainer Georg Müller angesichts der Stärke des Gegners mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden und konnte schon viele gute Ansätze für die Mission Klassenerhalt erkennen.

 „Es ist am Ende ein normales Ergebnis“, resümierte Müller nach der Partie vor heimischer Kulisse und führte weiter aus: „Kleenheim hat überragende Außen, die beide sehr häufig getroffen haben. Sie sind sehr eingespielt und haben darüber hinaus schnell agiert. Ihre Geschwindigkeit hat uns in der ersten Viertelstunde sehr überrascht“. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 10:3 für die Gäste, während die Hünfelder in der kompletten ersten Halbzeit nur wenig Positives zum Spiel beitragen konnten. Während auf Seiten der Gäste die Außen David Straßheim und Fabian Höpfner zusammen 19 Treffer markierten, fand Hünfelds Angriff nie richtig ins Spiel.

Als sich die Hausherren dann aber etwas gefangen hatten und über den Kampf zu Beginn des zweiten Durchgangs ins Spiel kamen, konnten sie die Dominanz der Gäste etwas minimieren, sodass der Rückstand am Ende „nur“ 16 Punkte betrug, wie Müller erklärte. „Unser Spiel hatte in der zweiten Halbzeit schon viel Ordentliches und Richtiges. Damit können wir zufrieden sein, weil wir uns nach der ersten Hälfte doch sehr gesteigert haben. Aber wir können uns natürlich nicht mit einem Topteam der Liga messen, das wussten wir vorher schon“, betonte der Hünfelder Coach, der gleichzeitig Mut für die anstehenden Aufgaben machte: „Es kommen auch noch andere Gegner. Außerdem bin ich mir sicher, dass wir im Rückspiel nicht mit 16 Toren verlieren werden. Da werden wir spielerisch schon sehr viel weiter sein“.

Hünfeld: Dörge, Harseim; Sitzmann (3), Sauer (1), Fischer (1), Bachus (3), Schott (1), Müller, Wald, Sandrock (1), Unglaube (4), Kircher (4), Krso

Zuschauer: 400.

FZFoto: S.Larbig