Hünfeld (gü) – www.osthesen-zeitung.de

Phasenweise guter Handball aber auch immer wieder individuelle Fehler – der Hünfelder SV musste in der Landesliga die nächste Niederlage hinnehmen. Gegen die ebenfalls im Abstiegskampf steckende SG Babenhausen verlor das Tabellenschlusslicht 25:32 (12:16).

 „Es war eine unnötige Niederlage basierend auf individuellen Undiszipliniertheiten“, bilanzierte Hünfelds Trainer Georg Müller. In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste von 17:16 (34.) auf 23:16 (43.) ab, der Hünfelder Rückraum sah dabei nicht gut aus. „Da war es entschieden“, sagte Müller. Der HSV schaffte es zwar im Anschluss den Abstand zu halten, kam aber nicht nochmal nennenswert ran. „Alexander Unglaube hat an allen Ecke gefehlt, auch als jemand, der das Spiel in die Hand nimmt“, meinte Müller zum Ausfall des an einer Knöchelverletzung laborierenden Spielmachers.

„Wir haben eigentlich 27 Minuten guten Handball gespielt“, blickte der HSV-Coach auf die erste Halbzeit. Bis zum 11:11 (27.) hatten beide Teams mal vorne gelegen und niemand hatte sich absetzen können. Dann unterliefen den Hünfeldern mehrere individuelle Fehler. „Sowas wird in der Oberliga natürlich bestraft“, sagte Müller. So setzte sich Babenhausen bis zur Pause mit 16:12 ab. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Osthessen mit drei Toren in Folge nochmal auf 15:16 ran, bevor wieder Fehler den Gegner stark machten. „Phasenweise haben wir gezeigt, dass wir mindestens auf Augenhöhe sind“, meinte Müller, doch das reichte nicht. Lob vom Trainer gab es für die Torhüter Christian Krätzig und Stephan Harseim und für Michael Klein: „Er hat auf Rechtsaußen ein überragendes Spiel gemacht“, fand Müller.

Hünfeld: Krätzig, Harseim; Sitzmann (3), Sauer (6/4), Fischer, Klein (5), Schott (3), Houston (1), Hyseni, Gute, Wald, Sandrock (2), Kircher (5), Krso.

Zuschauer: 380.

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