Hünfeld (pf) – Die Volleyballerinnen des Hünfelder SV haben ihr Debüt in der Oberliga verloren: Gegen die HTG Bad Homburg kassierte der Aufsteiger zuhause ein 1:3 (16:25, 25:20, 11:25, 23:25), doch einige Dinge waren am Samstagabend durchaus positiv und vielversprechend.

„Wir sind Aufsteiger, Bad Homburg ist aus der Regionalliga abgestiegen. Das hat man auch teilweise gesehen, die eine oder andere ist eben doch in den entscheidenden Situationen abgeklärter“, sagte Hünfelds Trainer Uli Bönsch nach dem Spiel, in dem am Ende auch die höhere Fehlerquote aus Sicht des HSV entschieden hat.

Dabei startete der Neuling nervös und motiviert zugleich, „vielleicht zu motiviert“, meinte Bönsch, denn nach ausgeglichenem Beginn ging der erste Satz deutlich verloren. Hünfeld stellte taktisch etwas um, machte es dann vor allem bei Auf- und Annahmen besser und steigerte sich, sodass der 1:1-Ausgleich die Folge war. „Im dritten Satz sind wir in ein absolutes Loch gefallen, da lief nicht mehr viel zusammen“, bedauerte Bönsch und kündigte an, „dass wir daran Arbeiten müssen, dass die Dellen im Spiel nicht zu groß werden“. Sang- und klanglos ging auch der dritte Durchgang verloren, bevor der HSV sich wieder steigern konnte: Denn der vierte Satz war denkbar knapp und ging mit 25:23 an die Gäste, „wir hatten Chancen, es haben nur Nuancen gefehlt. Den einen Punkt hätten wir gerne mitgenommen, im Tiebreak kann dann alles passieren“, so Bönsch.

Hünfeld: Brux, Beyer, F. Prokein, L. Prokein, Paul, Bückner, Schleicher, Schuhmann, Schneehoff, Fetten, Winter

 

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/september/oberliga-hsv-zum-einstand-mit-guten-ansaetzen-punkt-war-drin.html (15.09.2020)