Osthessen (fs) – Schwerer könnte es für die Regionalliga-Volleyballer des Hünfelder SV gar nicht kommen: Am Samstag (19.30 Uhr) gastiert mit der TG Rüsselsheim III der souveräne Spitzenreiter in der Hünfelder Kreissporthalle – entsprechend geht das Team um Spielertrainer Uli Bönsch gänzlich ohne Druck ins Spiel.
 „Die hauen wir weg“, lacht Bönsch, der allerdings gleich wieder ernst wird: „Das ist die Übermannschaft der Liga, eine bärenstarke Mannschaft, die in der Besetzung vor zwei Jahren noch Meister in der dritten Liga wurde. Wir müssen einfach versuchen, mehr Gegenwehr als im Hinspiel abzuliefern.“ Das verloren die Hünfelder in drei Sätzen mit 9:25, 8:25 und 10:25.

„Wir werden Alles oder Nichts spielen. Mal schauen, ob wir an einem Satzgewinn schnuppern können“, sagt Bönsch, der hofft, diesmal zumindest mit acht Spielern antreten zu können.

Auch die Hünfelder Frauen sind in dieser Saison personell dünn besetzt und kassierten so zuletzt auswärts zwei deutliche Schlappen. Nun tritt das Team von Trainer Uli Bönsch am Sonntag (12 Uhr) bei Wehlheiden II, das zuletzt deutlich in Wetzlar mit 3:0 gewann. „Wehlheiden ist auf dem aufsteigenden Ast und hat einen neuen Trainer, da ist jetzt neuer Zug dahinter. Wir wollen aber um einen Sieg kämpfen und wieder wissen, wie man gewinnt“, gibt sich Bönsch kämpferisch, der auf die Rückkehr von Doris Brux nach Achillessehnenproblemen hofft.

Der TV Horas wiederum gastiert dann um 14 Uhr bei Blau-Gelb Marburg, das mit elf Punkten aktuell sieben Zähler mehr auf dem Konto hat als das Schlusslicht Horas. Nach den deutlichen Niederlagen zuletzt fordert TVH-Coach Martin Bätz: „Wir wollen es besser machen in den nächsten Spielen als zuletzt. Wenn es sehr gut läuft, sind noch zwei Siege drin.“

www.osthessen-zeitung.de

Rüsselsheim17-6