HZ-Cup: SVA Bad Hersfeld gewinnt Finale gegen Hünfeld deutlich

Der SVA Bad Hersfeld hat den HZ-Cup der SG Hessen/Spvgg Hersfeld gewonnen und damit den Hünfelder SV entthront. Im Finale gab es einen deutlichen 6:2-Sieg der Asbacher.

Der Hünfelder SV unter der Leitung des etatmäßigen Spielers Steffen Witzel galt lange Zeit als großer Favorit, im Finale ging dem Verbandsligisten aber die Puste aus. Zwar wurde Felix Kircher mit zehn Treffern bester Torschütze und Sebastian Ernst zum besten Torhüter des Turniers gekürt, den richtigen Pott gab es aber nicht. Erfreulich aus Hünfelder Sicht war der Einsatz von Daniel Orth, der seine Schuhe verletzungsbedingt eigentlich schon an den Nagel gehängt hatte. „Just for fun“ kickte er zwei Monate vor einer anstehenden Hüftoperation mit und krönte seine Teilnahme mit einem sehenswerten Hackentreffer in der Vorrunde.

Neben dem HSV fanden sich mit Hessen Hersfeld, Eiterfeld/Leimach und dem SVA BAd Hersfeld die besten Mannschaften des Cups im Halbfinale wieder. Dort kam es zum Duell zwischen dem Titelverteidiger und dem Gastgeber. Die Hessen waren mit den Spielertrainern Roman Prokopenko und Adrian May sowie Hallenspezialist Felix Reiche, der trotz schwerer Knieverletzungen in der Vergangenheit mit dabei war, gut aufgestellt. 3:3 stand es deshalb auch nach zwölf Minuten, ehe sich Hünfeld im Neunmeterschießen mit 3:2 durchsetzte, da May und Philipp Prokopenko ihre Versuche nicht aufs Tor brachten.

Im anderen Halbfinale gewann die starke, junge Truppe des SVA mit 2:1 gegen Eiterfeld und forderte so den HSV heraus. Und Asbach zeigte eine überragende Leistung, mit 6:2 wurde Hünfeld aus der Halle geschossen. Lukas Müller-Siebert war der überragende Mann, traf doppelt, darunter mit einem herrlichen Heber zum 3:0. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert“, freute sich SVA-Co-Trainer Tobias Grimmer, der die Verantwortung inne hatte. „Dass es im Finale so deutlich werden würde, hätten wir aber auch nicht gedacht.“ Den dritten Platz sicherten sich die Hessen, nachdem die Hausherren diesmal im Neunmeterschießen die Nerven behielten und Eiterfeld dadurch besiegten.

Oliver Wiedemann von der Turnierleitung zeigte sich auch deshalb erfreut: „Unsere Truppe hat einen guten Eindruck hinterlassen. Generell sind wir sehr zufrieden, die Zuschauerresonanz war positiv, niemand hat sich verletzt.“ Positiv bemerkbar machte sich das Spielen im Futsal-Modus, so wurde Härte aus den Spielen genommen, attraktiv und torreich war es durch die Rundumbande dennoch.

Den kompletten Spielplan gibt es HIER.

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Für den SVA spielten: Andreas Welle, Arne Steinberg, Florian Rabe, Max Schuch, Jannik Holl, Lukas Müller-Siebert, Jona Kohlstädt, Nils Wenzel und Sven Wrzos.
Für den HSV spielten: Sebastian Ernst, Thorsten Trabert, Leon Smolka, Felix Kircher, Ferhat Yildiz, Daniel Orth, Manuel Kröning, Franz Faulstich und Oliver Krenzer.

Autor: Steffen Kollmann