Hünfeld (pf) – Was für ein Heimspieltag für die Volleyballteams des Hünfelder SV: Die Männer legten am Samstag in der Landesliga vor und schlugen Neuenhaßlau ebenso wie den TV Salmünster mit 3:0, am Sonntag waren dann die Frauen dran und feierten ebenfalls zwei 3:0-Erfolge gegen Freigericht und Marburg II.

 

Landesliga: Hünfeld – Neuenhaßlau 3:0 (25:16, 26:24, 15:28)

Gegen den Mitkonkurrenten in der oberen Tabellenhälfte startete der HSV bereits furios in seine Heimspieltage, die Männer legten einen starken ersetzen Satz hin und entschieden auch den hart umkämpften zweiten Durchgang mit 26:24 für sich, obwohl die Gäste lange führten. „Das war wichtig, damit es ein schnelleres Spiel wird und wir nicht zu viele Körner lassen“, meinte Hünfelds Trainer Uli Bönsch, der anmerkte, dass bei Neuenhaßlau ein, zwei Leistungsträger fehlten – das war womöglich das Hünfelder Glück.

Landesliga: Hünfeld – Salmünster 3:0 (25:17, 25:14, 25:23)

Im Osthessen-Duell ging es dann noch deutlicher zu, für das Schlusslicht TV Salmünster war in der Haunestadt nichts zu holen. „Wir konnten ein paar Stammspieler draußen lassen und ein bisschen rotieren, sodass alle mal zum Einsatz kamen“, berichtete Bönsch – und war nach zwei 3:0-Erfolgen natürlich hochzufrieden: „Da gibt es nichts zu meckern. Das war ein klasse Heimspieltag für uns“. In der Halle fanden sich am Samstag auch einige altgediente Volleyballer des HSV ein, mit denen Bönsch schon in der Regionalliga spielte. „Sie waren mit Familien da, das hat richtig Spaß gemacht, mal wieder ein paar bekannte Gesichter zu sehen“. Der HSV rangiert nun auf dem zweiten Tabellenplatz, Spitzenreiter Marburg ist zwar sechs Punkte entfernt, doch auch nach hinten ist das Polster vier Punkte groß, wenngleich die Konkurrenz ein Spiel weniger absolviert hat.

Hünfelder SV: U. Bönsch, M. Bönsch, Herrmann, Illin, Liwoch, Lochner, Növermann, Roth, Schmidt, Wehner, Wessel.

 

Frauen-Landesliga: Hünfeld – Freigericht 3:0 (25:6, 25:11, 25:17)

Nach dem überaus erfolgreichen Spieltag tags zuvor standen die Hünfelder Volleyballerinnen den Männern in nichts nach: „Das war sogar noch ein bisschen glatter und ohne große Zittereinlagen“, meinte Coach Uli Bönsch, dessen Team zunächst gegen den DJK Freigericht ran musste und den Tabellenletzten in kürzester Zeit mit 3:0 abfertigte. Nicht einmal kam ein Hauch von Spannung auf, entsprechend verdient war der Sieg – und groß die Reserven, die die Hünfelderinnen für das zweite Spiel des Tages hatten.

Frauen-Landesliga: Hünfeld – Marburg II 3:0 (25:11, 25:17, 25:21)

Gegen den VfL Marburg II, der ebenfalls im Tabellenkeller steht, knüpfte der HSV dann genau da an und gewann einen Satz nach dem nächsten. „Ich war rundum zufrieden und hatte die Möglichkeit, auch gerade unseren Jugendspielerinnen Spielanteile zu geben“, betonte Bönsch, der seinen Nachwuchskräften Finja Prokein, Loretta Paul und Anna Brückner – alle noch keine 16 Jahre alt – ein Extralob schenkte: „Sie sind ja noch recht jung, aber haben das prima gemacht“. Mit den beiden Siegen bleibt der HSV an Spitzenreiter Gelnhausen dran, kommendes Wochenende ist es dann soweit – das Spitzenspiel steigt in der Barbarossastadt.

Hünfelder SV: Beyer, Brux, Fetten, Pape, Schneehoff, Schleicher, Schuhmann, Wilde, Prokein, Paul, Brückner.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/februar/landesligen-knaller-heimspieltag-hsv-teams-geben-keinen-satz-ab.html (10.02.2020)