Hasselroth/Freigericht (pf) – Starker Auftritt der Volleyballteams des Hünfelder SV im Main-Kinzig-Kreis: Die Männer haben in der Landesliga Nord mit 3:2 bei der TG Neuenhaßlau gewonnen und sind damit etwas näher an die Top-Ränge herangerückt. Derweil haben die Frauen ihre Pflichtaufgabe in der Landesliga beim DJK Freigericht mit 3:0 gelöst.

 

Landesliga: Neuenhaßlau – Hünfeld 2:3 (20:25, 23:25, 25:21, 25:19, 10:15)

Nach fünf Sätzen jubelte der HSV beim Tabellenzweiten – und das deutete sich von Beginn an schon an: In den ersten beiden Sätzen behielten die Hünfelder jeweils knapp die Oberhand, doch so schnell wollte sich Neuenhaßlau nicht geschlagen geben: Die Durchgänge drei und vier gingen dann an die Gastgeber, bevor es zum Showdown kam. „Wir haben mit dem Tiebreak drei richtig starke Sätze gespielt“, wusste HSV-Coach Uli Bönsch, wie hoch der Sieg beim Topteam einzustufen ist: „Sie sind Zweiter und waren ja letztes Jahr schon gut“. Da konnte der Trainer am Ende auch über die zwei verlorenen Sätze hinwegsehen: „Wenn nicht alle bei 100 Prozent sind, hast du ein paar Ups und Downs drin. Wir konnten das Niveau nicht durchziehen, aber das war für unsere Verhältnisse trotzdem eine solide Mannschaftsleistung“. Aus selbiger hob der Coach allerdings Daniel Wehner extra heraus, der ein tolles Spiel ablieferte. Zur Winterpause liegen die Hünfelder damit auf Rang fünf – mit großem Vorsprung nach hinten und zwei Punkte hinter den Top Drei.

Hünfeld: U. Bönsch, M. Bönsch, Herrmann, Ilin, Liwoch, Lochner, Növermann, Schmitt, Wehner, Wessel.

 

Frauen-Landesliga: Freigericht – Hünfeld 0:3 (13:25, 17:25, 12:25)

Überhaupt keine Probleme hatten die Hünfelderinnen beim Tabellenschlusslicht. Alleine die Punktzahlen, die Freigericht geholt hat, sprechen eine eindeutige Sprache. Pflichtaufgabe erfüllt also – und mehr noch: „Souverän erfüllt“, lobte Trainer Uli Bönsch, der anfügte: „Das war der Tabellenletzte, aber da muss man auch erstmal die Spannung halten. Sie hatten das erste Spiel am Samstag nur 2:3 verloren, aber wir haben es sehr souverän runtergespielt. So habe ich mir das gewünscht“, war der Trainer glücklich. Der HSV war spielerisch klar überlegen und konnte mit dem Sieg Rang zwei festigen, auch für die Frauen ist nun erst einmal Winterpause angesagt.

Hünfeld: Beyer, Brux, Fetten, Növermann, F. Prokein, Schneehoff, Schleicher, Schumann.

 

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/dezember/landesligen-hsv-mit-drei-baerenstarken-saetzen-frauen-souveraen.html (01.12.19)