Hünfeld (tg) – www.oshessen-zeitung.de

Riesen-Jubel und Freuden-Tänze: Die Handballer des Hünfelder SV haben den Aufstieg bereits geschafft. Durch den 30:24 (12:11)-Sieg des HSV in Eschwege und einem Remis von Verfolger Wanfried (22:22 bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger) marschieren die Haunestädter in die Oberliga.

„Den Aufstieg kann uns keiner mehr nehmen, das ist einfach toll und freut uns natürlich sehr“, so HSV-Coach Dominik Jäger. Die Hünfelder wussten direkt nach dem Abpfiff das Ergebnis des Verfolgers noch nicht, sodass sie zunächst nur ihren Sieg feierten. Kurze Zeit später konnten sie es in der Kabine nochmal ordentlich krachen lassen: Als klar war, dass Wanfried nur Unentschieden gespielt hat, hielten es die Osthessen kurzzeitig für einen Aprilscherz, dann brachen aber alle Dämme.

In der ersten Halbzeit war bei den Hünfeldern noch Sand im Getriebe. „Wir waren im Abschluss nicht konsequent genug, das war nicht optimal“, hadert Jäger. So lagen meist die Hausherren in Führung, zeitweise sogar mit drei Toren. Gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Haunestädter fangen, glichen aus und gingen in Front. „In der Pause haben wir uns fest vorgenommen, so weiterzumachen. Wir wollten mit Tempo nach vorne spielen, das ist uns in der zweiten Halbzeit besser gelungen“, meint Jäger, dessen Team seine Führung auf sechs Tore ausbaute (21:15, 45. Minute). Diesen Vorsprung gaben die Hünfelder nicht mehr her, obwohl die Haunestädter vorne wieder zunehmend

unkonzentriert wurden. „Jeder wollte nach vorne spielen. Dann haben wir oft zu früh abgeschlossen“, so Jäger. Daraus konnten die Hausherren aber keinen Profit schlagen und den Rückstand nicht verkürzen. „In Eschwege zwei Punkte zu holen, das ist schon nicht einfach“, ist Jäger mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Nach der Partie ging es dann im Party-Bus direkt zur Halle, wo im Sportlerheim schon zahlreiche Anhänger auf den HSV warteten und dann zusammen mit den Spielern feierten – die Party-Nacht konnte beginnen

Hünfeld: Dörge, Masche; Sitzmann (1), Sauer (6), Schott (1), Houston (1), Müller, Abel, Rehberg, Unglaube (6), Krso (5), Kircher (6), Rehberg (4).

Zuschauer: 200.

Meister-HAndball-2017-24