Hünfeld (pf) – www.osthessen-zeitung.de

Diese zwei Punkte hatte der Hünfelder SV fest im Blick und verlor sie am Ende doch noch: Denn das Heimspiel der Haunestädter in der Handball-Landesliga gegen den VfL Wanfried ging letztlich mit 26:31 (13:12) verloren, obwohl der HSV bis weit in die zweite Halbzeit hinein vorne lag.

Es war wieder eine Achterbahnfahrt, die die Hünfelder Fans und Mannschaft während der 60 Minuten durchmachten. Am Ende allerdings häuften sich die Fehler zu sehr, sodass der Tabellenvorletzte auch gegen Wanfried den Spieß nicht umdrehen konnte: „Wanfried war nicht unschlagbar, aber sie haben die Fehler nicht gemacht. Wir waren in der zweiten Halbzeit wieder unkonzentriert, haben Einzelaktionen gemacht, die nicht funktioniert haben, und sind in Konter gelaufen“, haderte Hünfelds Betreuer Hanno Bentler nach Spielende.

Noch 20 Minuten zuvor hatte es nach einem HSV-Sieg ausgesehen, als das Team von Trainer Holger Hölzinger mit 17:16 (38.) vorne lag. Es war allerdings die letzte Führung der Hünfelder, die zwischenzeitlich sechs Treffer in Folge kassierten und plötzlich mit 17:19 (42.) hinten waren. Es roch zwar nach einer spannenden Schlussphase, weil Jannik Bachus auf 20:21 (45.) verkürzen konnte, doch in der Schlussviertelstunde schlichen sich Abspielfehler ein, dazu stand die Abwehr nicht mehr 100-prozentig sicher – und so konnte Wanfried davoneilen. Schon der erste Durchgang war ein Hin und Her, dabei hatte der HSV ein 11:12 in wenigen Sekunden zur Pausenführung gedreht.

Als Tabellenvorletzter gehen die Hünfelder mit weiterhin zehn Punkten in die spielfreie Woche, am 1. März wartet dann das Kellerduell in Zierenberg – das Schlusslicht holte bisher noch gar keine Zähler, das soll aus HSV-Sicht auch nach dem Gastspiel nicht anders sein.

Hünfelder SV: Sitzmann, Sauer (1/1), Matthiessen (2), Bachus (6), Walter, Gute (3), Masche, Kaub, Herrling (3), Sauerbier, Kircher (11/1), Möller, Krätzig, Simon.

Zuschauer: 300.

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