eschwegeHünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Im ersten Durchgang hatten die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV mit dem Eschweger TSV unerwartet Probleme, drehten im zweiten Durchgang aber auf und feierten vor 350 Zuschauern letztlich einen verdienten 40:33 (18:18)-Heimsieg. Damit führt der HSV die Tabelle weiterhin mit vier Punkten Vorsprung an.

 „Man hat der Mannschaft eine gewisse Anspannung angemerkt. Eschwege war in der ersten Halbzeit mit dem Mittelmann Maria Clipea und dem Linksaußen Tomislav Zidar aber auch bärenstark“, kommentiert Hünfelds Torwarttrainer Christian Raaz, der den verhinderten Chefcoach Dominik Jäger vertrat, die durchwachsene erste Halbzeit. Gerade Clipea bekam der HSV anfangs gar nicht in den Griff, am Ende erzielte der Rumäne insgesamt 13 Treffer. Nach dem 9:9 nach 14 Minuten lagen die Gastgeber sechs Minuten vor der Pause mit drei Toren hinten, kamen aber noch vor der Halbzeit zum Ausgleich.

Im zweiten Durchgang dann dreht der HSV auf: Die Gastgeber kamen richtig gut aus der Pause und lagen nach 38:47 Minuten durch Felix Kircher und Felix Rehberg erstmals mit drei Toren vorne. „Felix Rehberg hat am Kreis ein sehr gutes Spiel gemacht und auch Gummi (Felix Kircher, Anm. d. Red.) hat ein top Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit war die Nervosität abgelegt, das war dann sehr, sehr gut“, lobt Raaz. Eschwege kam zwar nach 45 Minuten nochmal auf 26:25 heran, doch dann legte der HSV los und zog davon: Vor allem Keeper Samuel Masché, der für den angeschlagenen Christian Krätzig in den Kasten musste, lieferte im zweiten Durchgang ein ganz starkes Spiel ab und hielt zahlreiche Hochkaräter der Gäste, dazu war auch endlich die HSV-Abwehr auf dem Posten. „Die erste Halbzeit war bei den Torhütern nicht berauschend, aber Samu ist dann explodiert und hat das Tor zugenagelt“, frohlockt Raaz, dessen Team nun nichts mehr anbrennen ließ und über 32:27 und 36:31 sowie 39:31 nichts mehr anbrennen ließ. „Bei Eschwege war in der zweiten Halbzeit etwas die Luft raus, aber wir haben das dann auch gut gemacht“, ist Raaz überzeugt. Mit 18:2 Punkten führen die Haunestädter die Tabelle weiterhin souverän an und haben vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger Großenlüder/Hainzell, Hersfeld und Wehlheiden.

Hünfeld: Masché, Krätzig; Sitzmann (2), Sauer (4/3), Schott (3), Houston (1), Müller (3), Möller (1), Abel (5), Unglaube (5), Krso, F. Rehberg (9), Kircher (7).

Zuschauer: 350.