Hünfeld (fs) – www.osthessen-sport.de

Durchaus achtbar zogen sich die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV im Heimspiel gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter HSG Baunatal aus der Affäre, konnten die 32:41 (16:18)-Niederlage jedoch nicht verhindern. Mit Alexander Jahn, Max Rehberg und Cornelius Liebetrau verletzten sich gleich drei Spieler während der Begegnung und konnten nicht mehr mitwirken.

Da vor der Partie bereits Mark-Peter Dörge und Alexander Unglaube verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen, dezimierte sich der Kader im Spiel zusehends. „Für diesen Minikader haben wir eine starke Leistung gezeigt, die Niederlage ist eigentlich zu hoch ausgefallen“, befindet HSV-Trainer Gerald Birkel nach Spielende. Dabei ging Hünfeld schnell mit 4:1 in Führung, musste die Gäste phasenweise davonziehen lassen und kämpfte sich zum Stand von 14:14 wieder heran.
Nach dem Seitenwechsel machte sich der Kräfteverschleiß dann aber vollends bemerkbar und Baunatal zog auf sechs Tore zum 22:28 aus Hünfelder Sicht davon. „Dennoch haben wir bis zum Schluss gekämpft, aber Baunatal hat verdient gewonnen und ist auch verdient Meister geworden“, so Birkel. Durch den Sieg in Hünfeld können die Nordhessen nämlich nicht mehr vom Spitzenplatz verdrängt werden und feierten in Hünfeld nach dem Schlusspfiff ausgelassen die Meisterschaft.

Hünfeld: T.-N. Dörge, Krätzig; Sauer (3/1), Hinckel (6/1), Jahn,  Wild (4), M. Rehberg (4), Liebetrau (2), F. Rehberg (3), Olbert (8), Hyseni (2).

Zuschauer: 250.