Kassel (ms) – www.osthessen-zeitung.de

Der HSV-Express ist nicht zu stoppen: Beim Tabellenzweiten, dem TV Wehlheiden, gewannen die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV am Samstagabend mit 35:31 (17:13) und thronen damit weiter an der Tabellenspitze. Es war der achte Sieg im neunten Spiel für die Hünfelder.
„Das ist Wahnsinn“, lautete das Fazit von Hünfelds Trainer Dominik Jäger: „Das sensationelle ist: Jeder steht für jeden ein. Es ist so schön, dass wir da oben stehen und wir wollen, dass das so lange wie möglich so bleibt. Man sieht in das in den Augen der Jungs, das macht im Moment richtig viel Spaß.“ Ab der ersten Sekunde ließ der HSV keinen Zweifel daran, dass er auch nach dem Gipfeltreffen noch an der Tabellenspitze stehen wollte und gab Vollgas. Die Hünfelder lagen nur einmal in der kompletten Spielzeit, nämlich beim zwischenzeitlichen 1:2, hinten. „Wir waren von Anfang an konsequent im Torabschluss und standen in der Abwehr gut“, freute sich Jäger über den starken Auftritt seiner Mannschaft, die bereits zur Halbzeit mit vier Toren führte. Wirklich gefährdet war der Hünfelder Sieg nie, auch wenn der HSV sich eine kleine Schwächephase leistete. „Fünf Minuten vor Schluss wurde es noch mal ein bisschen hektisch. Da kam Wehlheiden ran“, meinte Coach Jäger. Im HSV-Zwischentief kam der Tabellenzweite auf 30:32 heran. Dann fingen sich die Hünfelder aber wieder und bauten den Vorsprung aber prompt wieder auf vier Tore zum 34:30 aus. „Wir sind heute wieder einen Schritt weitergekommen“, bilanzierte der HSV-Übungsleiter, der in Wehlheiden ohne Alexander Schott, Mark-Peter Dörge und Kevin Houston auskommen musste. Dafür fehlte aber auch den Wehlheidenern unter anderem ihr bester Mann, Spielertrainer Dine Duketis.
Hünfeld: Masche, Krätzig; Sitzmann (5), Sauer (4), Hyseni (2), Abel (2), Sandrock, Unglaube (6), Krso (2), Rehberg (5), Kircher (9).
Zuschauer: 260

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