„Wir waren jetzt das erste Mal fast in Bestbesetzung, das war sicherlich ein Aspekt, warum es so gut lief“, erklärt Bönsch, dessen Team gegen Rodheim in den ersten zwei Sätzen ganz stark aufspielte und beide Durchgänge deutlich für sich entschied. „Danach sind wir ein bisschen aus dem Rhythmus gekommen, da haben wir uns vielleicht ein bisschen zu sicher gefühlt und zu viele Eigenfehler gemacht. Dabei hätten wir nur noch den Sack zumachen müssen“, hadert Bönsch. Der HSV verlor die Sätze drei und vier jeweils mit 22:25, fand im Tie-Break-Satz jedoch wieder zum Spiel zurück und gewann klar mit 15:8. „Schön, dass wir wieder zurückgekommen sind. Wir haben auf jeden Fall verdient gewonnen, keine Frage“, erklärt Bönsch zufrieden.

Noch besser lief es dann gegen den Spitzenreiter Neuenhaßlau, in den ersten beiden Sätzen ließen die Hünfelder jeweils nur 16 Punkte des Gegners zu. „Die ersten zwei Sätze waren fast perfekt“, freut sich Bönsch. Allerdings schlichen sich danach einige Unsicherheiten ein, sodass der dritte Satz nochmal spannend wurde. „Wir haben dann eine Auszeit genommen, Ruhe reingebracht und das Spiel souverän zu Ende gespielt“, erklärt Bönsch, der mit seinem Team mit jetzt elf Punkten auf Platz vier vorgerückt ist und schon auf das übernächste Wochenende und das Auswärtsspiel in Rodheim vorausblickt: „So kann es weitergehen.“

Hünfeld: Bollgen, Bönsch, Liwoch, Lochner, Marte, Herrmann, Reckmann, Wehner, Növermann, Hossaini, Schmidt

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2018/november/landesliga-huenfeld-klettert-hsv-schlaegt-spitzenteams.html (28.11.18)