Hünfeld/Kassel (fs) – Bockstarker Auftritt der Landesliga-Volleyballer des Hünfelder SV: Die Männer feierten beim 3:0-Erfolg gegen Frankenberg und dem 3:1-Sieg gegen Waldgirmes II zwei deutliche Erfolge vor heimischem Publikum – ebenso wie die Frauen, die Bergshausen II und Marburg II jeweils mit 3:0 abfertigten.

 

Landesliga: Hünfeld – Frankenberg 3:0 (25:16, 25:17, 25:15) und Hünfeld – Waldgirmes II 3:1 (17:25, 25:16, 25:13, 25:14)

„Am Jahresanfang ist das immer eine Standortbestimmung, aber die volle Punktausbeute nehmen wir gerne mit“, freut sich HSV-Spielertrainer Uli Bönsch über die beiden ungefährdeten Heimsiege. Gerade im ersten Spiel agierten die Hünfelder gegen ein nicht in Bestbesetzung angetretenes Team aus Frankenberg ganz souverän, obwohl Bönsch taktierte und einige Cracks für das Spiel gegen den Spitzenreiter aus Waldgirmes schonte. „Dadurch haben alle Spieler Einsatzzeiten bekommen“, erklärt Bönsch, dessen Team gegen den Spitzenreiter dann nicht ganz so gut in Tritt kam und den ersten Satz mit 17:25 klar verlor. „Danach haben wir etwas umgestellt, die Jungs haben die taktischen Anweisungen dann richtig gut umgesetzt“, freut sich Bönsch. So ließ der HSV der jungen, dynamischen Drittliga-Reserve aus Waldgirmes keine Chance mehr, gewann die Sätze mit 25:16, 25:13 und 25:14 mehr als deutlich und zog am Gegner vorbei auf Platz zwei hinter Rodheim II. „Jeder hat seinen Part gespielt. So kommt so ein Ergebnis dann auch mal zustande“, strahlt Bönsch.

Hünfeld: Bollgen, Bönsch, Herrmann, Ilin, Liwoch, Lochner, Marte, Növermann, Reckmann, Wehner, Weitzel

 

Frauen-Landesliga: Hünfeld – Bergshausen II 3:0 (25:14, 25:14, 25:14) und Hünfeld – Marburg II 3:0 (25:18, 25:15, 25:16)

Die Hünfelder Frauen konnten zwar nicht von Trainer Uli Bönsch, der parallel mit den Herren im Einsatz war, betreut werden, doch auch unter Thomas Prokein gab sich der HSV keine Blöße und feierte zwei mehr als souveräne Siege. „Die Frauen haben das nochmal einen Tick besser gemacht als die Männer, das war ganz souverän. Sie haben super gespielt, sehr gleichmäßig und konstant und sich nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Gerade das Aufschlagverhalten war sehr stark, insgesamt war das eine perfekte Mannschaftsleistung“, strahlt Bönsch. Mit den zwei Siegen liegt der HSV jetzt auf Rang drei und hat nur noch drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Gelnhausen.

Hünfeld: Brux, Wilde, L. Prokein, Növermann, Schumann, Schleicher, Seebach, Beyer, Fetten, Pape

 

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/januar/landesliga-huenfeld-holt-maximalausbeute-horas-schlaegt-sich-wacker.html (22.1.19)