Wanfried (ms) – www.osthessen-sport.de

Landesliga-Spitzenreiter Hünfeld hat im Spitzenspiel bei den Handballern des VfL Wanfried seine zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Dominik Jäger unterlag mit 24:29 (13:14). Doch der Coach machte klar: Das wirft den HSV nicht um.

 „Wanfried war stark. Hier kann und darf man verlieren. Wanfried ist vor allem körperlich richtig gut. Das ist für uns kein Beinbruch“, meinte Hünfelds Dominik Jäger nach der klaren Auswärtsniederlage. Dabei begann das Spitzenspiel in Wanfried aus Hünfelder Sicht nach Plan: In den ersten 30 Minuten lag der HSV kein einziges Mal hinten und konnte sogar mehrfach mit zwei Toren in Führung gehen. Dann allerdings verletzte sich Hünfelds Torhüter Christian Krätzig am Finger. „Er hat zwar auf die Zähne gebissen und weitergespielt. Aber da hat unser Spiel einen kleinen Knick bekommen“, so Coach Jäger, dessen Team sich aber wieder fing. Mit einem 13:14 ging es in die Halbzeitpause und auch nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ausgeglichen. Erst run zehn Minuten vor Schluss ging dem HSV die Luft aus und die Ausfälle von Fabian Sauer und Marc-Peter Dörge machten sich bemerkbar. „Wir haben über 60 Minuten nur mit zwei Spielern auf den Halbpositionen gespielt“, erklärte Jäger und fügte an: „Ich hoffe, dass wie nach der Niederlage gegen Großenlüder wieder ein Ruck durch die Mannschaft geht und jeder wieder merkt: Das ist kein Selbstläufer.“ Aus Hünfeld waren zwei volle Busse mit 120 Fans mit nach Wanfried gereist. Die HSV-Anhänger sorgten für eine tolle Stimmung und feierten ihr Team auch nach der Niederlage für eine gute Leistung.

Hünfeld: Masche, Krätzig; Sitzmann (2), Schott (6), Houston, Müller (1), Hyseni, Hinckel, Abel (1), Sandrock, Unglaube (6), Kircher (5), Rehberg (3).   Zuschauer: 450.

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