Kassel/Gießen (fs) – Perfekter Start ins neue Jahr für die Hünfelder Volleyballteams in der Landesliga: Die Männer feierten bei der VSG Kassel/Wehlheiden II einen souveränen 3:0 (25:21, 25:19, 25:21)-Erfolg, die Frauen setzten sich beim Gießener SV ebenso klar mit 3:0 (25:12, 25:21, 25:19) durch.

Landesliga: Kassel/Wehlheiden II – Hünfeld 0:3 (21:25, 19:25, 21:25)

„Ich habe mir da im Vorfeld schon meine Gedanken gemacht: Mit Christian Lochner und Marek Liwoch sind krankheitsbedingt zwei Stammspieler ausgefallen, dazu war Silas Wessel mit Knieproblemen nicht dabei“, erklärt Spielertrainer Uli Bönsch, der kurzerhand Routinier Markus Roth reaktivierte: Der spiele zuletzt vor mehr als vier Jahren, trainierte aber einige Male mit und sagte kurzerhand zu. „Er hat das dann richtig gut gemacht. Nach vier Jahren muss ich sagen: Alle Achtung“, lobt Bönsch den Routinier. Dessen Mitwirken war allerdings auch nötig, schließlich hatte der HSV mit Max Bönsch nur einen einzigen Wechselspieler – die Hünfelder machten ihre Sache aber richtig gut, führten von Anfang an in jedem Satz und feierten einen souveränen Dreisatzsieg: „Nach den ganzen Ausfällen war damit nicht unbedingt zu rechnen, aber das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, wir haben das gut gemacht. Ich bin super zufrieden, das war gut für die Psyche“, freut sich Bönsch.

Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Herrmann, Illin, Növermann, Roth, Schmidt, Wehner

 

Frauen-Landesliga: Gießener SV – Hünfeld 0:3 (12:25, 21:25, 19:25)

Höchst souverän setzten sich auch die HSV-Frauen in Gießen durch und bleiben am Spitzenreiter aus Gelnhausen dran. „Im ersten Satz konnten wir Gießen gut unter Druck setzen und zu Eigenfehlern zwingen. Wir haben das souverän zu Ende gespielt“, freut sich Trainer Uli Bönsch. Ganz so einfach wurde es im zweiten Satz dann allerdings nicht mehr, weil Gießen besser wurde und weniger Fehler produzierte. „Die haben uns dann ganz ordentlich gefordert. Leider hat sich dann auch noch Natalie Növermann an den Bändern verletzt“, bedauert Bönsch, dessen Team sich davon aber nicht abschrecken ließ und im dritten Satz auch einen 10:14-Rückstand noch wettmachte: Über 17:17 zogen die Hünfelderinnen auf 22:19 davon und ließen dann nichts mehr anbrennen. „Wir haben das clever und nervenstark zu Ende gespielt. Ich bin da wirklich sehr zufrieden“, strahlt Bönsch, der hofft, dass Növermann sich nicht schwerer verletzt hat.

Hünfeld: Beyer, Brux, Bückner, Fetten, Növermann, Paul, F. Prokein, Schneehoff, Schleicher, Schumann

 

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2020/januar/landesliga-hsv-teams-starten-mit-30-siegen-ins-jahr-2020.html (29.1.20)