Gießen/Frankenberg (fs) – Nach einem wahren Kraftakt haben die Landesliga-Volleyballer des Hünfelder SV beim Aufsteiger USC Gießen II einen 3:2 (16:25, 25:23, 30:32, 27:25, 15:12)-Auswärtssieg gefeiert. Dafür mussten die Frauen in Frankenberg eine 2:3-Niederlage einstecken.

 

Landesliga: USC Gießen II – Hünfeld 2:3 (25:16, 23:25, 32:30, 25:27, 12:15)

„Es war ein sehr harter Spieltag. Das Spiel hat insgesamt 129 Minuten gedauert, das war richtig lang und sehr kräftezehrend“, erklärt HSV-Spielertrainer Uli Bönsch. Im ersten Satz hatten die Hünfelder noch Probleme mit der Annahme, so ging der Durchgang klar an die Gastgeber. Danach fing sich der HSV jedoch und kämpfte sich zurück ins Match, verlor den dritten Durchgang in der Verlängerung jedoch knapp. „Gerade der dritte Satz war sehr kraftraubend, insgesamt war das aber ein sehr intensives Spiel mit vielen Abwehraktionen“, berichtet Bönsch weiter. Mit einem 27:25 im vierten Satz kämpfte sich Hünfeld in den Tiebreak, in dem das Bönsch-Team allerdings kontinuierlich mit drei Punkten führte und letztlich einen 3:2-Auswärtssieg feiern konnte. „Ich war froh, dass wir gewonnen haben, das Spiel hätte in jede Richtung ausgehen können, weil Gießen gut aufgelegt war und uns das Leben schwer gemacht hat. Der Sieg war wichtig für die Moral“, betont Bönsch.

Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Herrmann, Ilien, Lochner, Marte, Növermann, Schmitt, Wehner, Wessel

 

Frauen-Landesliga: Frankenberg – Hünfeld 3:2 (25:18, 19:25, 22:25, 27:25, 15:12)

Ohne Trainer Uli Bönsch, der zeitgleich mit den Männern in Gießen im Einsatz war, mussten sich die Hünfelderinnen beim Aufsteiger in Frankenberg denkbar knapp geschlagen geben. Nach verlorenem ersten Satz erkämpften sich die HSV-Frauen eine 2:1-Satzführung, gaben den vierten Durchgang jedoch denkbar knapp mit 25:27 noch ab. „Das war schade, wenn du den Satz gewinnst, hast du 3:1 gewonnen“, weiß Bönsch. Im Tiebreak zogen die Hünfelderinnen dann denkbar knapp den Kürzeren und mussten die erste Saisonniederlage einstecken.

Hünfeld: Schleicher, Fetten, Schumann, Növermann, Beyer, F. Prokein, Paul, Bückner, Schneehoff, Brux

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/oktober/landesliga-hsv-maenner-behalten-im-krimi-die-oberhand.html (21.10.19)