Hünfeld (jg) – www.osthessen-sport.de

Der Hünfelder SV ist in der kommenden Saison das Aushängeschild im Fuldaer Handballkreis, denn außer dem HSV wird kein Verein mehr in der Landesliga vertreten sein. Der Verein ist deswegen attraktiv für andere Spieler und auch für Trainer Gerald Birkel – der hat jetzt für seine siebte Saison in der Haunestadt zugesagt.

„Ich fühle mich hier wohl“, kennt Birkel den Hauptgrund für die Vertragsverlängerung und der Bundespolizist freut sich schon auf die kommende Saison, de das Team wird sich wohl wieder ein Stück weiter entwickeln. Durch die neue Ausnahmestellung im Kreis ist der HSV attraktiver denn je: „Wir sprechen mit zwei, drei Spielern. Namen kann ich aber noch keine nennen“, erklärt Birkel. Aus dem eigenen Kader wird Norman Wild, der in der kommenden Saison die Frauen trainieren wird, kürzer treten. Außerdem wird mit Cornelius Liebetrau eine wichtige Stütze im Rückraum die gesamte Vorrunde nicht zur Verfügung stehen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Christian Krätzig: „Ich denke und hoffe natürlich, dass er bleibt.“

Bleibt Krätzig bricht auf der Torhüterposition beim HSV plötzlich der reinste Luxus aus: Neben Tim-Niklas Dörge, der in der aktuellen Saison zumeist zwischen den Pfosten stand, kehren Konstantin Neuhann nach auskuriertem Kreuzbandriss und Julius Schaus wieder in die Mannschaft zurück. Krätzig fehlte in dieser Spielzeit ebenfalls über weite Strecken und so half mit Daniel Werner sogar ein Fußballtorwart, der den Handballsport schon ein paar Jahre hinter sich gelassen hatte, das eine oder andere Mal aus. Ansonsten bleibt der Kader zusammen.