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(oz/hg) – Das Jahr 2016 ist zu Ende. Zeit für einen Blick zurück und nach vorne. Wir haben nach dem emotionalsten Ereignis im Jahr 2016 und dem wichtigsten Wunsch für 2017 gefragt – und das sind die Antworten von Thomas Prokein, Trainer der Frauen-Nationalmannschaft im Goalball:

Thomas Prokein.

Emotionalstes Ereignis in 2016:

„Das vergangene Jahr hatte weltpolitisch viele einschneidende und emotionale Ereignisse: Anschlag in Nizza, Präsidentschaftswahl in den USA, Olympiade und Paralympics. Persönlich begeisterte mich die inklusive Deutsche Sportabzeichen-Tour, die im Sommer 2016 in Fulda Halt machte. Beeindruckend nicht nur, weil der Tag von vielen Kindern und Erwachsenen zum Sporttreiben genutzt wurde, sondern vielmehr, mit welchem Enthusiasmus die Organisatoren um Michael Werthmülller mit der Sportkreisjugend Fulda-Hünfeld und Partnern, diese Mammutaufgabe bewältigt haben. Von Beginn an waren sie bemüht, alle Bereiche des Sports und alle Bedürfnisse abzubilden und dies unter dem Gedanken der Inklsuion und der Teilhabe.“

 

Wichtigster Wunsch für 2017:

„In Zeiten der Digitalisierung und der multimedialen Überschwemmung würde ich mir wünschen, dass Kinder und Jugendliche vermehrt den Weg zum Sport und somit zu den Vereinen finden. Smartphone und Co. ersetzen nicht körperliche Aktivität und sozialen Kontakte – unter dem Motto: ‚Runter vom Sofa und ab zum Sport‘. Facebook und Whatsapp ersetzen eben nicht das Gefühl, gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten etwas erreicht oder erlebt und Regeln des sozialen Miteinanders erfahren zu haben. Persönlich und real – nicht anonym und virtuell. Treibt mehr Sport, viele Vereine im Landkreis haben ein vielseitiges Angebot, da ist für jeden etwas dabei.“