Haunetal/Hünfeld (ms) – Das Halbfinale des Kreispokals Lauterbach-Hünfeld zwischen Haunetal und Hünfeld steht an: Am Mittwochabend (18.30 Uhr) empfängt der Fußball-Kreisoberligist in Neukirchen den HSV. Auch wenn das Verbandsligateam als Favorit ins Halbfinale geht, möchten die Haunetaler keine leichte Beute sein.
 „Hünfeld ist natürlich klarer Favorit. Wir wollen sie solange wie möglich ärgern und uns so teuer wie möglich verkaufen“, so Haunetals Spielertrainer Senouci Allam, der selbst nicht zum Einsatz kommen wird. Im Spiel gegen Hohenroda bekam Allam einen Ball gegen den Hinterkopf und brach daraufhin bewusstlos zusammen, weil er seine Zunge verschluckt hatte. „Ich habe immer noch starke Kopfschmerzen, langsam kommt aber die Erinnerung zurück. Ich habe nach einem Freistoß aus kurzer Distanz den Ball an den Kopf bekommen und bin dann bewusstlos zusammengefallen. Als ich zu mir gekommen bin, ging es mir eigentlich ganz gut, aber mit jeder Minute wurde es schlimmer, die Wahrnehmung nahm immer mehr ab. Am Montagmorgen bin ich wachgeworden und lag im Krankenhaus“, berichtet Allam.

Derzeit ist der Spielertrainer noch im Krankenhaus und wird am Mittwoch definitiv nicht zum Einsatz kommen. Dennoch gibt sich der Coach kämpferisch: „Im Pokal ist auch im Amateurbereich vieles möglich. Wir wissen, dass uns taktisch und spielerisch die Mittel fehlen werden im Vergleich zu Hünfeld, aber wir wollen das Beste rausholen und mit maximalem Einsatz spielen.“ HSV-Trainer Dominik Weber kündigt an, im Pokal-Halbfinale einige seiner Verbandsligaspieler für das anstehende Derby gegen Neuhof zu schonen. „Wir werden eine stark gemischte Mannschaft stellen und wollen ein bisschen durchrotieren“, so Weber, der aber auch betont: Wir werden Haunetal nicht unterschätzen und wollen gerne ins Finale einziehen.“

Im Endspiel am 24. Mai wartet auf eins der beiden Teams entweder Gruppenligist SG Eiterfeld/Leimbach oder Hessenligist SV Steinbach.

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