Frau Anja übermittelte Dominik Weber die guten Nachrichten

Auf ein Neues: Am Mittwoch (18.30 Uhr) treffen auf der Hünfelder Rhönkampfbahn die beiden Verbandsligisten Hünfelder SV und SV Steinbach im Kreispokalfinale aufeinander. So wie eigentlich jedes Jahr. Aber gerade bei den Haunestädtern genießt die Punktrunde Priorität.

„Ohne Frage ist die Punktrunde wichtiger“, stellt HSV-Coach Dominik Weber klar, der „deswegen auf jeden Fall rotieren“ wird. Aber egal wer auf dem Platz stehen wird, er genießt vollstes Vertrauen: „Wir wollen den Pokal holen, werden aber kein Risiko eingehen.“ Denn personell sieht es nicht rosig aus: Steffen König ist noch gesperrt, Simon Schilling ist zwar wieder frei, zog sich im Spiel der zweiten Mannschaft jedoch eine Stauchung am Wadenbeinköpfchen zu, hinter Sebastian Gensler, Oliver Krenzer und Johannes Helmke stehen Fragezeichen, außerdem ist Maurus Klüber krank. Von den Langzeitverletzten und Rekonvaleszenten ganz zu schweigen. Allzu groß ist die Auswahl somit für Weber ohnehin nicht mehr.

Einen Verlauf nach Wunsch nahm das Wochenende für den Hünfelder SV. Selbst spielfrei unterlagen beide Konkurrenten im Rennen um Platz zwei: Steinbach mit 2:3 in Lehnerz, Eschwege mit 2:4 in Baunatal. Für Weber kam das überraschend: „Ich bin davon ausgegangen, dass beide gewinnen, deswegen hatte ich es auch gar nicht am Schirm. Meine Frau Anja kam dann abends irgendwann zu mir und hat gesagt, dass beide verloren hätten.“ Zu eben jenen Eschwegern geht´s am Samstag, Steinbach gastiert am letzten Spieltag noch einmal in Hünfeld.

Die letzten neun Pokalsieger hießen indes entweder Hünfeld oder Steinbach. Der SVS gewann in den Jahren 2007 und 2009, ansonsten behielten die Haunestädter die Oberhand – zuletzt fünfmal in Serie. Letztmals gewann ein anderes Team den Pokal im Jahre 2005: Der SV Roland Rothenkirchen, der inzwischen längst mit Kiebitzgrund zur FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen verschmolzen ist.

Autor: Johannes Götze

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