KOL Mitte: Niederlage im Derby

Der SV Rot-Weiss Burghaun kann die Kreisoberliga Mitte nur noch in der Theorie halten – das ist die Quintessenz aus der 1:3 (0:1)-Niederlage im Derby gegen Hünfeld II.

Denn der Rückstand auf den drittletzten Platz, den die SG Simmershausen einnimmt, kann Burghaun im letzten Spiel in Lauterbach nicht mehr aufholen. Und nun zur grauen Theorie: Die Rot-Weißen, kommende Saison als SG Burghaun/Gruben am Start, müssen darauf hoffen, dass weder Müs noch Elters/Eckweisbach/Schwarzbach aus der Gruppenliga absteigt. Sollte dieser Fall eintreten, muss zudem die SG Ulstertal weiterhin hinter sich gehalten werden, dann würde zumindest noch eine neuerliche Relegation winken. Gerade bei Müs sieht es allerdings zappenduster aus.

Warum Burghaun das Derby vor trister Kulisse von vielleicht 60 Zuschauern verlor? Weil die über weite Stecken engagierte Leistung gegen qualitativ besser aufgestellte Gäste schlichtweg nicht reichen sollte. Den Auswärtssiege leitete Ivan Lovakovic kurz vor der Pause per herrlichem Freistoßtreffer über die Mauer hinweg ein (41.). Und zehn Minuten später machte Manuel Kröning auf seiner sportlichen Wiege den Sack schon zu. Die Reserve des frischgebackenen Verbandsliga-Meisters darf noch auf Platz zwei hoffen, dafür aber müsste die SG Schlitzerland beide verbleibenden Saisonspiele in Ulstertal und gegen Hofbieber verlieren. Noch unwahrscheinlicher wie Burghauns Klassenerhalt.

Die Statistik:

RW Burghaun: Baumgart – Schwalbach, Kohlmann, Heppe, J. Gavos, Fischer, N. Gavos, Hosseini, Gebrehiwet, Altstadt, Seifert – Wolfram, Kimpel, A. Gavos.
Hünfelder SV II: Jahn – Kröning, Heinz, Völker, Falkenhahn, Lovakovic, Geyer, T. Weber, Gadermann, Göbel, Helmke – Traud, Schneider, Pfeffer.
Schiedsrichter: Klaus Montag (SV Dietershan).
Zuschauer: 60.
Tore: 0:1 Ivan Lovakovic (41.), 0:2 Manuel Kröning (51.), 0:3 Florian Völker (54.), 1:3 Marius Altstadt (70.).

Autor: Johannes Götze