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Nächstes Derby in der Handball-Landesliga: Der Hünfelder SV empfängt am ungewohnten Sonntag um 17 Uhr als Spitzenreiter den Tabellenneunten aus Alsfeld. Die MSG Großenlüder/Hainzell wiederum muss am Samstag (18 Uhr) beim Vorletzten Fuldatal/Wolfsanger antreten, der TV Hersfeld gastiert in Dittershausen.

„Fakt ist: Wir dürfen Alsfeld nicht unterschätzen. Von der Qualität her hat die Mannschaft nichts so weit unten zu suchen, wir haben dort das Hinspiel ja auch nur mit einem Tor gewonnen“, warnt HSV-Coach Dominik Jäger davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Dazu kommt: „Abstiegsbedrohte Teams haben beim Tabellenführer nichts zu verlieren und sind immer hochmotiviert, außerdem ist es am Sonntagabend eine ungewohnte Uhrzeit für uns. Mal sehen, wie wir damit umgehen“, sagt Jäger, der mit seinem Team aktuell bereits fünf Punkte Vorsprung auf Verfolger Wehlheiden hat. „Für uns gilt auch für die Partie am Sonntag, die Offensivbemühungen der Gastgeber möglichst einzuschränken und so wenig wie möglich Konterspiel zuzulassen. Hierzu bedarf es sicherlich einer Leistung, die an das in der ersten Spielhälfte gegen den Eschweger TSV gezeigte Niveau herankommt“, fordert Alsfelds Abteilungsleiter Frank Böcher, während Jäger sein Team in die Pflicht nimmt: „Wir wollen gewinnen, dafür müssen wir hochkonzentriert spielen.“ Während bei den Alsfeldern der gleiche Kader wie in der Vorwoche auflaufen wird, fehlt beim HSV Kevin Houston beruflich verhindert.

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