Bad Hersfeld (hg) – Überraschung beim Senioren-Hallenfußballturnier im Rahmen des HZ-Cups: Mit einem 6:2-Sieg im Endspiel sicherte sich der unter dem Namen SVA Hallen-Youngster antretende Gruppenligist SVA Bad Hersfeld den Titel. Gegner im Finale war mit Verbandsligist Hünfelder SV der Vorjahressieger. Im Spiel um Platz drei setzte sich Hessen Hersfeld im Neunmeterschießen 4:3 gegen Eiterfeld/Leimbach durch.

 „Das hatten wir so nicht erwartet“, freute sich Tobias Grimmer, Co-Trainer des SVA, über den Sieg: „Am Anfang war es noch etwas holprig, aber am Ende war der Sieg nicht unverdient. Hünfeld war ein guter Gegner, aber wir haben unsere Chancen gut genutzt.“ Der Hünfelder SV stellte zwar mit Sebastian Ernst den besten Torwart und hatte mit Felix Kircher, der zehn Tore schoss, auch den besten Schützen in seinen Reihen, den Pokal für den Turniersieg mussten sie allerdings abgeben. Besser gesagt, den hätten sie abgeben müssen. „Die Hünfelder hatten den Pokal vergessen mitzubringen“, verriet Oliver Wiedemann aus der Turnierleitung: „Aber das ist nicht schlimm und Asbach auch schon passiert, der wird noch nachgereicht.“ Beide Finalisten hatten ihre Gruppe mit zwei Siegen und einem Unentschieden gewonnen. Die Youngster schalteten dann zunächst im Viertelfinale Hohe Luft mit einem 1:0 und im Halbfinale Eiterfeld/Leimbach mit einem 2:1 aus. Für Titelverteidiger Hünfeld gab es in der Runde der besten Acht einen deutlichen 6:0-Erfolg gegen Kreisoberligist Niederaula/Hattenbach. Im Halbfinale wurde es hingegen spannend: Gegen die ebenfalls in der Kreisoberliga beheimateten Hessen fiel in der regulären Spielzeit keine Entscheidung (3:3), beim anschließenden Duell vom Punkt hatte der Verbandsligist das Glück auf seiner Seite und zog mit 6:5 ins Finale ein. Auch im Spiel um Platz drei zwischen Gruppenligist Eiterfeld/Leimbach und Hessen Hersfeld, in dem es bei der Schlusssirene 1:1 stand, ging es ins Neunmeterschießen. Dort setzte sich der Kreisoberligist auf der Festspielstadt durch. Mit dem gesamten Turnierverlauf war Wiedemann zufrieden: „Wir haben mit einem Futsal-Ball gespielt, dadurch gab es mehr Technik und weniger harte Zweikämpfe an der Bande zu sehen.“ Dass es keine Verletzten gab, dürfte alle Mannschaften gefreut haben. „Eine positive Überraschung war für mich das Team aus Heenes, das es bis ins Viertelfinale schaffte“, meinte Wiedemann. Die Zuschauerresonanz sei über alle drei Turniertage in Ordnung gewesen.

SVA: Welle; Wenzel, Schuch, Wrzos, Holl, Steinberg, Kohlstädt, Rabe, Müller-Siebert.