War zu Saisonbeginn die unberechenbare Offensive das Prunkstück des HSV, ist mittlerweile die Defensive das Steckenpferd, nur sechs Gegentreffer in den vergangenen elf Spielen stimmen Trainer Dominik Weber absolut zufrieden: „Da macht sich ganz einfach bemerkbar, dass wir mit einer Abwehrreihe relativ konstant spielen können. Natürlich gehört auch individuell gutes Zweikampfverhalten dazu, aber auch das passt aktuell hervorragend.“ Nach der Winterpause gab’s nur beim 0:2 in Weidenhausen Gegentore.

Mit Eschwege wartet nun ein Gegner, der immer ganz schwer einzuordnen fällt, die Qualität des Kaders gibt sicherlich mehr als Tabellenrang sieben her: „Entscheidender Mann ist Jan Kaufmann, den wir so geht es irgendwie geht aus dem Spiel nehmen müssen, 90 Minuten wird das aber kaum funktionieren können“, sagt Weber, der sich den kommenden Gegner am Mittwoch noch einmal im Spiel gegen Rothwesten (4:0) angesehen hatte. Beim HSV ist Manuel Kröning wieder im Lauftraining, aber noch keine Alternative, Maximilian Fröhlich trainierte diese Woche aufgrund eines Blutergusses am Fuß dosiert und könnte am Samstag unter Umständen wieder mitwirken.

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