Für den HSV startet die Restrunde mit einem Evergreen: Ob Verbands- oder Hessenliga, die Klingen mit der Regionalliga-Reserve kreuzen sich in aller Regelmäßigkeit, und es fallen reichlich Tore: In den vergangenen neun Spielen immer mindestens zwei und im Schnitt knapp fünf. Trotz aller Spielerfahrung machte sich Dominik Weber vergangene Woche auf den Weg und nahm den kommenden Gegner unter die Lupe: „Kassel hat eine echte Spielidee, läuft vorne früh an, hat mit den erfahrenen Jens Wörner und Sebastian Busch zwei in der Zentrale, die gut antizipieren und vorausahnen können und sind mit Inchol Choi und Tobias Bredow auf den Außen stark besetzt.“ Doch wie der HSV-Trainer das Spiel angehen will, verrät er nicht, vielmehr muss er darüber nachdenken, welche Elf er ins Rennen schicken kann: Neben dem Quartett Marek Weber (Studium), Niclas Rehm (Kreuzbandriss), Ferhat Yildiz (Schulter-OP) und Daniel Orth (Hüftschaden, das ohnehin nicht mehr zur Verfügung steht, fällt auch Manuel Kröning sicher aus, Fragezeichen stehen zudem hinter Steffen Witzel, Oliver Krenzer (beide Knöchelprobleme), Robert Simon (Pferdekuss) und Sebastian Schuch (kränklich).

„Der Kader ist klein, wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken“, fordert Weber, der gut aus den Startlöchern kommen möchte, den Gegner – gerade nach dem Gesehenen – keinesfalls am Tabellenstand messen möchte und weiß, dass Kassel den Vorteil eines Pflichtspiels gegen Neuhof (1:1) hat.

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