Dominik Weber handelt vor dem Spiel gegen Schwalmstadt so, wie er es in seiner bisherigen Amtszeit selten getan hat: Er spricht Stürmer Sebastian Schuch öffentlich eine Einsatzgarantie gegen seinen Ex-Verein aus. Schuch war nach einer Wadenverletzung zuletzt nur zweite Wahl. Nun darf der 28-Jährige sich, sofern alles nach Plan läuft, auf knackige Duelle gegen seinen Bruder Maximilian freuen. Der 21-Jährige wurde beim FCS in dieser Saison meist in der Verteidigung eingesetzt, kam zuletzt gegen Kaufungen allerdings nur von der Bank. Es wäre das erste Spiel der beiden Oberaulaer gegeneinander. Apropos Sebastian Schuch: Der hat im Gegensatz zu Weber bereits den kommenden Gegner gesehen und wird seinen Trainer somit noch genauer instruieren können. Klar ist für Weber, „dass die Mannschaft im Gegensatz zum Vorjahr eine Stufe höher einzuschätzen ist“. Weber weiß um den neuen Teamspirit beim letztjährigen Abstiegskandidaten und warnt insbesondere vor der Offensive um Kapitän Patrick Herpe und Leon Lindenthal. Nach dem schwachen Auftritt in Neuhof fordert Weber insbesondere mehr Mut ein: So habe er dem Team in Sachen Einstellung keinen Vorwurf unterbreiten können, weiß aber, „dass das fußballerisch schon sehr, sehr dünn war und wir auch wieder eine ganz andere Präsenz an den Tag legen müssen“. Schuch kehrt in die Startformation zurück, Tarek Belaarbi und Niklas Wahl fehlen weiterhin und auch Innenverteidiger Steffen Witzel fällt ob einer starken Bänderdehnung aus.

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