Schwalmstadt-16-a-vIm Duell der Vizemeister der vergangenen beiden Spielzeiten beschwört Hünfelds Trainer Dominik Weber sein Team, sich nicht vom Tabellenstand – Hünfeld ist Zweiter, Schwalmstadt Vorletzter – blenden zu lassen: „Schwalmstadt ist besser als der Tabellenplatz, ich sehe das nicht als Zweiter gegen Vorletzter. Ein Trainerwechsel setzt immer neue Kräfte frei, ich bin sicher, Christoph Keim wird das hinbekommen und Schwalmstadt da unten herausbekommen.“ Dennoch fordert der 36-Jährige drei Punkte ein, zumal sich Sand und Flieden am Tag zuvor gegenseitig die Punkte wegnehmen. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, um dann auch mit einem Ziel in die Vorbereitung zu starten. Wir müssen alles daransetzen, mit aller Macht die drei Punkte zu holen. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen“, erklärt Weber, der aus dem zur Verfügung stehenden Kader allerdings auf Sebastian Schuch verzichten muss: Der Oberaulaer fehlt gegen seinen ehemaligen Verein privat verhindert.

Gespielt werden soll übrigens auf Rasen: „Ich war unter der Woche mal auf dem Platz, das sieht gut aus. Zu 95 Prozent können wir auf Rasen spielen“, ist sich Weber sicher. Das freut auch Gästetrainer Christoph Keim, der einen Heidenrespekt vorm HSV hat: „Immer, wenn wir gegen Hünfeld gespielt haben, haben wir uns schwergetan. Die sind sehr spielstark, sehr kompakt und spielen schnell über die Außen. Da erwartet uns nochmal ein anderes Kaliber als Neuhof.“ Gegen den SVN fuhren die Schwälmer zumindest den ersten Heimsieg der Saison ein, durch den vor allem der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wiederhergestellt wurde, Rothwesten als Zwölfter ist nur noch vier Zähler entfernt. Vor allem der Auftritt im zweiten Durchgang macht Mut für die schwere Aufgabe in Hünfeld: „Ich erwarte, dass wir genau so spielen wie in der zweiten Halbzeit gegen Neuhof. Wenn wir das machen, werden wir auch in Hünfeld etwas mitnehmen“, sagt Keim, der noch um die angeschlagenen Mario Wörmann und Benedikt Jäckel bangt, Mehmet Omerovic (Sprunggelenk) wird dagegen definitiv fehlen.