„Die Vorfreude ist immens, das merkt man auch bei den Jungs im Training“, fiebert HSV-Coach Dominik Weber dem Topspiel entgegen. Aktuell beträgt der Rückstand auf den zweitplatzierten SSV zwar sieben Punkte, die Hünfelder haben aber noch ein Spiel in der Hinterhand und können mit einem Heimsieg näher an die Spitzenplätze heranrücken. Und das hat sich der HSV auch fest vorgenommen, schließlich könnte die Brust nach drei Siegen in Folge kaum größer sein: „Wir spielen zuhause und gehen auch so in das Spiel: Wir machen uns nicht in die Hose“, betont Weber, dem der Spielausfall in Weidenhausen vergangene Woche wegen des Laufs nicht so richtig geschmeckt hat. Stattdessen wurden im Training die Zügel angezogen. „Wir haben von der Intensität und dem Umfang her mehr gemacht, die Jungs hatten aber trotzdem Spaß“, erklärt der 37-Jährige, der in der Abwehr aber weiterhin zum Improvisieren gezwungen ist: Tarek Belaarbi und Niklas Wahl sowie Nils Wenzel fehlen weiterhin verletzt, Franz Faulstich (Oberschenkel) droht auszufallen, zudem sind Manuel Kröning, Steffen Witzel und Sebastian Körner noch angeschlagen. Dazu verletzte sich Keeper Jonas Hosenfeld im Torwarttraining an der Schulter. „Wir werden aber auf jeden Fall elf gesunde Spieler aufbieten“, kündigt Weber an, dessen Team nun allerdings auch seit gut zweieinhalb Jahren schon auf einen Sieg gegen Sand wartet.

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