Die Hiobsbotschaften beim Hünfelder SV reißen einfach nicht ab: Nach den teilweise schon ein gutes Jahr fehlenden Tim Gutberlet, Sebastian Gensler, Daniel Orth und Niclas Rehm sowie dem zum Stipendium in die USA abgewanderten Marek Weber im Winter zog sich Tarek Belaarbi am Sonntag bei Bosporus Kassel einen Einriss im Meniskus und eine Überlappung zu ausgerechnet in dem Knie zu, in dem schon einmal das Kreuzband gerissen war. „Ein Kreuzbandriss ist es zum Glück nicht, aber ich gehe davon aus, dass eine Arthroskopie gemacht werden muss, um das zu glätten. Er hat am nächsten Dienstag Termin in Straubing bei Prof. Strobel, da muss man abwarten. Aber ich glaube, wenn es normal läuft, dann wird es schwer, dass er in dieser Saison nochmal einen Einsatz fährt“, bedauert HSV-Coach Dominik Weber, der klagt: „Das ist enorm schade, Tarek wird uns im Abwehrbereich sehr fehlen.“

Dennoch soll gegen den TSV Rothwesten nach fünf Unentschieden in fünf Spielen endlich mal ein Sieg her: „Ich wünsche mir etwas anderes als ein Unentschieden, das steht ganz oben auf der To Do-Liste. Wir haben uns gegen Rothwesten immer relativ schwergetan, das wollen wir am Wochenende unbedingt beenden“, betont Weber, der diesmal wieder auf Kapitän Johnny Helmke und Stoßstürmer Robert Simon zurückgreifen kann. www.osthessen-zeitung.de

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