Mit den guten Auftritten in den Topspielen in Weidenhausen und Sand und dem 7:1 gegen Kaufungen hat sich der Hünfelder SV eine optimale Ausgangsposition im Kampf um den Titel verschafft, nun will der designierte Meister den letzten Schritt gehen. Dabei haben die Haunestädter am Wochenende allerdings nicht alles selbst in der Hand, sondern müssten bei einem Sieg gegen Schlusslicht Mengsberg auf einen Patzer von Lehnerz II hoffen, um schon vorzeitig den Aufstieg feiern zu können. „Wir sind klarer Favorit und wollen die Partie so konzentriert wie die vergangenen Spiele angehen“, stellt Hünfelds Kevin Krieger vor dem Heimspiel gegen den TSV Mengsberg klar, der bereits als Absteiger feststeht und in der laufenden Saison bislang gerade einmal sieben Punkte holte. Dazu wartet der Tabellenletzte seit mittlerweile fünf Spielen auf ein Tor, der letzte Sieg liegt schon ein knappes halbes Jahr zurück und datiert vom 17. November, als der TSV mit 1:0 in Schwalmstadt gewann. „Die größte Gefahr wird sein, dass wir zu locker an die Sache herangehen. Aber ich denke, das werden wir nicht machen“, ist Krieger optimistisch, dass seine Mannschaft am Samstag den dritten Sieg in Folge einfährt und dann am Sonntag ganz entspannt zuschauen kann, was Verfolger Lehnerz II in Sand macht. Schon das Hinspiel in Mengsberg war eine klare Geschichte: Ende Oktober gewann der HSV mit 5:0, dabei konnten sich fünf unterschiedliche Spieler in die Torschützenliste eintragen. Nach seiner Roten Karte aus dem Spiel in Weidenhausen ist Niclas Rehm gegen das Schlusslicht wieder spielberechtigt.

www.osthessen-zeitung.de

Mengsberg-10-2017-61