Testspiel – – Rummel fehlt weiter

Fulda/Hünfeld (fs) – Es ist eins der Highlights der Wintervorbereitung im osthessischen Fußball: Hessenligist Borussia Fulda bekommt es am heutigen Mittwochabend (18.30 Uhr) auf dem Kunstrasen in der Johannisau zum Traditionsduell mit dem Verbandsligisten Hünfelder SV. Aufgrund des immer noch schneebedeckten Kunstrasens in der Haunestadt wurde die Partie kurzerhand nach Fulda verlegt.

Die Borussen freuen sich auf den Test gegen den Verbandsligazweiten: „Das wird eine ganz andere Kategorie als Wirtheim. Da werden wir auch defensiv Druck bekommen“, weiß SCB-Coach Thomas Brendel, der nach dem 13:0 beim Gelnhäuser A-Ligisten für den Kracher gegen Hünfeld fordert: „Das wird natürlich schwer umzusetzen sein auf dem Platz, aber wir wollen dagegenhalten, uns wehren und wenig anbrennen lassen und auch bei Standards gut verteidigen, dazu vorne die Chancen nutzen. Ich will Spielfreude sehen und dass wir uns gut bewegen.“ Verletzen soll sich allerdings keiner, zumal die angeschlagenen Dustin Ernst und Dominik Rummel noch passen müssen. Der Torjäger verletzte sich beim Soccer Five am Knie, eine MRT-Untersuchung hat mittlerweile ergeben, dass sich Flüssigkeit oben im Knie angesammelt hat. „Er macht aktuell leichtes Training und wird nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, kündigt Brendel an, der die Verletzung aber auch nicht überbewerten will: „Er wollte unbedingt und kam in einer sehr guten Verfassung aus der Winterpause, da ist es natürlich bitter, dass er jetzt wieder eine Kleinigkeit hat. Hoffentlich kann er nächste Woche durchtrainieren, dann passt das schon.“

„Wir freuen uns, dass es geklappt hat, in der Vorbereitung wieder gegen Borussia zu spielen. Das ist einfach ein Highlight“, freut sich Hünfelds Trainer Dominik Weber auf das Duell mit seinem Ex-Klub. Standen sich beide Teams nicht nur früher regelmäßig in der Liga gegenüber – zuletzt in der Verbandsliga-Meistersaison der Borussen 2014/2015 – so bestreiten beide Teams zudem regelmäßig Testspiele gegeneinander. Gespielt wird nun allerdings in der Johannisau und nicht in Hünfeld: „Das ist besser als wenn noch Schnee auf dem Kunstrasen liegt wie bei uns“, weiß Weber. Der Test ist jedenfalls gleich ein echter Gradmesser für die Hünfelder, ist sich der 36-Jährige sicher. „Da werden wir, gerade was die Defensive betrifft, 90 Minuten gefordert sein. Wir müssen über 90 Minuten die Konzentration hochhalten“, fordert Weber, der überzeugt ist: „Das ist ein guter Test für die Restrunde. Wir wollen uns jedenfalls so teuer wie möglich verkaufen.“ Dass die am Samstag noch angeschlagen fehlenden Sebastian Schuch, Kevin Krieger und Maximilian Fröhlich wieder zur Verfügung stehen und auch Toto Trabert wieder mitwirken darf, spielt dem HSV durchaus in die Karten.

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