Coach Weber ist vom Kader überzeugt

auftakt 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trainer Dominik Weber (links) und Abteilungsleiter Mario Rohde (rechts) freuen sich Andre Vogt, Sebastian Alles sowie Daniel Kornagel (von links) neu im Team begrüßen zu dürfen. Noah Quanz fehlte beim Auftakt noch. Foto: Johannes Götze

Die Vorfreude auf die kommende Saison ist bei Dominik Weber regelrecht greifbar: Nach vier Jahren Abstinenz nimmt „sein“ Hünfelder SV die Hessenliga wieder in Angriff, startete dafür am Abend die fünfwöchige Vorbereitungsphase.

Bestückt mit in Summe vier Neuzugängen: Sebastian Alles, Andre Vogt, Noah Quanz und Last-Minute-Transfer Daniel Kornagel sollen das Team in allen Mannschaftsbereichen verstärken und die Qualität nach vorne treiben. „Ich bin absolut zufrieden mit der Zusammensetzung des Kaders. Abteilungsleiter Mario Rohde hat mit viel Akribie gearbeitet und ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die Mannschaft in der Lage ist, die Hessenliga zu halten“, betont Weber. Alles, Kornagel und Vogt werden in Summe die Erfahrung 332 Oberliga-Spiele in die Waagschale werfen können, Quanz gilt als großes Verteidigertalent.

Und auch sonst ist Weber von seinen Mannen überzeugt, „weil wir mit 20 Feldspielern auf fast jeder Position doppelt besetzt sind und ich bei keinem einzigen Spieler Bauchschmerzen haben muss, ihn in die Hessenliga zu werfen.“ Dazu stimme die Mischung mit erfahrenen und jungen, entwicklungsfähigen Spielern. Ergo: Die Karten werden nicht nur wegen der vier Neuen fortan neu gemischt, der Kampf um die Stammplätze beginnt von vorne.

„Körperlichkeit ist auch Gewöhnungssache“

Und weil der HSV bereits in der abgelaufenen Meistersaison mit viel Ballbesitz überzeugen konnte, hat Weber auch gar kein Interesse, nun alles aufs reine Verteidigen zu setzen. „Wir wollen ganz, ganz viel selbst das Spiel machen. Wir wollen ganz, ganz viel agieren und nicht nur reagieren. Die Fähigkeit dafür ist im Kader gegeben, und ich erwarte, dass die Jungs das auch umsetzen, dass sie permanent ballfordernd auftreten.“

Daran gelte es in der Vorbereitung zu arbeiten, gleichermaßen natürlich auch an Körperlichkeit, die nun in deutlich stärkerer Form verlangt wird. Für Weber, selbst Regionalligaspieler bei Borussia Fulda, ist dies jedoch auch im großen Maße Gewöhnungssache. Jedoch fordere er gerade bei den Spielern, die vor einem Jahr erst aus der Kreisoberliga oder der Junioren-Hessenliga geholt wurden, im Trainingsbetrieb eine gewisse Holschuld ein.

Die Testspiele im Überblick:

Sonntag, 1. Juli (15 Uhr): TSV Künzell (A)
Sonntag, 8. Juli (16 Uhr): ESV Hönebach (A)
Mittwoch, 11. Juli (19 Uhr): SG Barockstadt II (H)
Donnerstag, 12. Juli (19 Uhr): SG Ehrenberg (in Hofaschenbach)
Sonntag, 15. Juli (15 Uhr): Teutonia Großenlüder (A)
Samstag, 21. Juli (15 Uhr): TSV Bachrain (A)
Sonntag, 22. Juli (15 Uhr): SG Bad Soden (H)

Autor: Johannes Götze