akleinVerbandsliga: Ziel Top vier
Mit einem nochmals verjüngtem Kader hat der Hünfelder SV am Donnerstagabend das Training wieder aufgenommen. Der Vorjahresdritte der Verbandsliga Nord strebt eine Platzierung unter den Top vier an.

Denn den Abgängen von Johannes Helmke (Spielertrainer zweite Mannschaft), Robert Simon (Leimbach), Oliver Krenzer (Raum Hannover) und Ferhat Yildiz (SV Steinbach) stehen die Neuverpflichtungen von Nils Wenzel (SVA Bad Hersfeld), Nicolas Häuser, Sebastian Körner (beide JFV Viktoria Fulda), Marius Bublitz, Sven Bambey (beide Spvgg. Leusel), Jonas Hosenfeld (A-Junioren DJK 1. FC Nüsttal) und Julian Rohde (SV Steinbach) gegenüber. Dazu wird Angreifer Marek Weber aufgrund seines USA-Stipendiums über weite Strecken der Saison fehlen. „Einerseits ist es die Philosophie des Vereins auf junge, entwicklungsfähige Spieler zu setzen, andererseits kosten gestandene Spieler ihren Preis. Ich bin mit dem Kader jedenfalls sehr zufrieden“, sagt HSV-Coach Dominik Weber, der lediglich im Tor noch ein bisschen Bauchschmerzen hat. Denn nach der schweren Verletzung von Sebastian Ernst (Kreuzbandriss) steht den Haunestädtern mit dem jungen Jonas Hosenfeld, der eigentlich noch für die A-Junioren spielberechtigt ist, nur ein Torwart zur Verfügung. „Jonas hat unser vollstes Vertrauen, deswegen haben wir ihn auch verpflichtet. Trotzdem müssen wir in den kommenden Tagen noch eine Lösung aus dem Hut zaubern. Mit nur einem Torhüter können wir nicht in die Runde gehen“, verdeutlicht Weber, der hofft, dass die junge Mannschaft schnellstmöglich zueinander findet. Große Kampfansagen an Topfavorit Sand will Weber aber keine ausrufen. „Sand hat eine ganz erfahrene Mannschaft, wir hingegen haben mit Julian Rohde nur einen gestandenen Spieler hinzubekommen, während uns einige etablierte Akteure verlassen haben. Unser Anspruch ist es, eine Platzierung unter den ersten vier zu erreichen. Ob es vielleicht zu mehr reicht, muss man abwarten. Ich hoffe einfach, dass wir gut in die Saison starten und in einen Flow kommen. Unsere Unbekümmertheit kann auch ein Vorteil sein“, hofft Weber, der mit Eschwege, Dörnberg und CSC Kassel gleich drei schwere Aufgaben zum Auftakt erwartet. „Das ist auch gut so. Dann weiß jeder, worum es geht und muss voll da sein.“

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