Der Hünfelder SV kann diese Saison Geschichte schreiben: Gewinnt der HSV am Samstag (15 Uhr) gegen Rot-Weiß Hadamar, dann könnte das Team die Saison als beste Heimmannschaft der Hessenliga abschließen.

Von den bisherigen 14 Heimspielen hat Hünfeld nur zwei verloren. Und so hat es der HSValles selbst in derHand. Bei Siegen in den restlichen Heimspielen gegen Hadamar, Offenbach II und Urberach kann kein anderer Verein diese tolle Bilanz mehr toppen.
Wunderbarer Nebeneffekt: Gelingt dies, dann wäre der Klassenerhalt ebenfalls perfekt. So muss man nach drei Auswärtsniederlagen in Wehen, Baunatal und Lohfelden aber zunächst noch zittern – obwohl sich die Abstiegssorgen bei neun Punkten Vorsprung derzeit in Grenzen halten.

„Trotzdem sollten wir schleunigst endlich wieder den Gedanken aus dem Kopf bekommen, dass es sowieso reicht. Seit dem 3:2 daheim gegen Vellmar werde ich den Gedanken nicht los, dass sich mancher eine Auszeit gönnt“, schimpft Trainer Oliver Bunzenthal. Er redet Klartext: „Einige müssen sich um 180 Grad drehen. Die Leistungen in Baunatal und Lohfelden waren für mich als Trainer phasenweise nicht mit anzuschauen.“

Hadamar kommt bestens gerüstet in die Haunestadt. Der Vorjahresaufsteiger wird nach Rang 14 in der vergangenen Saison diesmal seine beste Platzierung der Vereinsgeschichte erreichen. Und es gibt Hoffnung auf mehr: Denn die jüngsten Leistungen waren beachtlich: „Wir haben richtig gut gearbeitet, und das hat bereits am gegnerischen Strafraum begonnen“, lobte Trainer Walter Reitz die Einstellung seines Teams nach dem 3:0 über die U 23 der Offenbacher Kickers am letzten Samstag. Die letzten drei Spiele wurden bei 8:0-Toren allesamt klar gewonnen.

„Der Gegner steht vom ersten Spieltag an unter den ersten fünf. Das zeigt schon seine Kontinuität. Hadamar ist eine richtig gute Mannschaft“, lobt Oliver Bunzenthal, der am Dienstag mit 14 Mann im Training stand. „Davon waren aber fünf aus der A-Jugend. Da kann sich jeder ausrechnen, dass nicht mehr viel übrig geblieben ist“, so der Coach, der noch hofft, dass die angeschlagenen „Dampfmacher“ Alexander Reith und Dennis Müller morgen doch auflaufen können. Ohne die beiden fehlt uns in der Offensive natürlich erhebliche Durchschlagskraft“, weiß der HSV-Trainer nur zu genau.

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