„Jeden Grashalm umdrehen“ für ein besinnliches Weihnachtsfest

Letzter Spieltag für den Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV in diesem Jahr. Auf der heimischen Rhönkampfbahn empfangen Dominik Weber und Co. am Samstag (14 Uhr) Viktoria Griesheim. Sollte dem HSV nach sieben Sieglos-Spielen in Folge wieder ein Erfolg gelingen, könnten sie das erste Hessenliga-Halbjahr noch versöhnlich zum Abschluss bringen.

Bei einem Sieg über Viktoria Griesheim winkt der zwölfte Tabellenplatz, der am Ende der Saison definitiv den Klassenerhalt bedeuten würde. „Genau das ist der Plan“, verrät Abteilungsleiter Mario Rohde wenig überraschend. Doch mit Griesheim kommt zum Abschluss eine Mannschaft nach Hünfeld, die in den letzten Wochen reichlich Selbstvertrauen getankt haben dürfte. Nach den Remis gegen Baunatal und Alzenau folgte in der vergangenen Woche ein 4:2-Sieg über Lohfelden.
„Die breite Brust von Griesheim darf uns nicht interessieren“, stellt Rohde klar, denn um die Klasse zu halten, zähle in diesen Spielen einzig ein Erfolg. Bei diesem Vorhaben können auch die zuletzt privat beziehungsweise beruflich verhinderten Steffen Witzel und Nils Wenzel mitwirken, auf Noah Quanz, Sebastian Körner und Daniel Kornagel muss Dominik Weber wie gewohnt verzichten. 
Es werden, so Rohde, wieder die Grundtugenden zählen, um den ersehnten Nicht-Abstiegsplatz zu erreichen: „Es zählt kämpfen bis zum Umfallen, jeden Grashalm umzudrehen. Wir müssen die letzten Spiele ausblenden und alles rausholen“, fordert Rohde. Die letzten Auftritte haben in jeglicher Hinsicht nicht dazu beigetragen, dass das Selbstvertrauen der HSV-Spieler wächst, keinem eigenen Treffer stehen satte elf Gegentore gegenüber.

Dass der Viktoria so kurz vor dem Jahresausklang die Konzentration ausgeht, ist nicht zu erwarten, ist die Situation zwar noch angespannt, aber deutlich besser geworden: „Die können auch die Tabelle lesen. Sie werden mindestens einen Punkt holen wollen, drei wären für sie goldwert“, weiß auch Rohde. Zwar ließ der Abteilungsleiter durchblicken, dass die letzten Spiele sowohl mental als auch körperlich anstrengend waren, doch mit drei Punkten und Platz zwölf ließe sich das Weihnachtsfest deutlich entspannter angehen. (tw) +++

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