Mit mehr Offensivpower und Münkel zum Klassenerhalt

Hessenliga: Unterfangen Klassenerhalt für den Hünfelder SV ist gestartet

Als letztes Team der drei hiesigen Hessenligisten hat der Hünfelder SV am Freitagabend die Vorbereitung auf die restlichen zwölf Begegnungen in Hessens Beletage aufgenommen. Mit dabei war auch Neuzugang Florian Münkel, der insbesondere für mehr Torgefahr sorgen und somit entscheidenden Anteil beim Unterfangen Klassenerhalt besitzen soll.

Griesheim, Hadamar, Neu-Isenburg, Ederbergland. Beim Blick auf das Auftaktprogramm des Hünfelder SV wird auch dem letzten Fußballkenner bewusst, wie wichtig die fünfwöchige Vorbereitung auf die Restrunde für die Haunestädter ist. „Wir freuen uns, dass es nun wieder los geht. In den kommenden Wochen müssen wir den Grundstein legen, um am Ende der Saison den Klassenerhalt feiern zu können“, sagt HSV-Coach Dominik Weber.
Besonders wichtig sei ihm der Fitnesszustand seines Teams, „doch das ist eigentlich Grundvoraussetzung, um überhaupt den nötigen Erfolg und Power für 90 Minuten zu haben. Wir müssen weniger eigene Fehler machen und selbst gegen Ende eines Spiels noch etwas hinbekommen.“ Konzentration ist demnach das A und O, was der der 38-Jährige erwartet – und diese soll sich auch vor dem Tor bemerkbar machen. Dort haperte es gewaltig, erst 17 Tore und damit die wenigsten der gesamten Liga, stehen zu Buche. „Deshalb liegt unser Augenmerk ebenso auf dem Herausspielen und Verwerten von Tormöglichkeiten.“

Dabei helfen soll Neuzugang Florian Münkel, der nach einem halben Jahr von der SG Barockstadt in die Rhönkampfbahn wechselt und „uns definitiv weiterhelfen wird“, weiß Weber. Der alleinige Heilsbringer wird der 28-Jährige wohl aber auch nicht sein, weshalb Weber seine Führungsspieler und Leistungsträger in die Pflicht nimmt. „Das Auftaktprogramm fordert uns direkt und wir müssen absolut in der Spur sein.“

Die Testspielgegner für den Hünfelder SV kommen, ausgenommen die SG Barockstadt, ausschließlich aus Ligen unterhalb der Hessenliga. „Das sind allerdings alles richtig anspruchsvolle Gegner“, macht Weber deutlich. „Wir haben Gegner ausgewählt, die eine Menge Qualität mitbringen. Außerdem sind diesmal ein paar neue Gesichter dabei, die man nicht in jeder Vorbereitung trifft.“ Mit Weidenhausen, Johannesberg und Vellmar sind drei Verbandsligisten dabei, zusätzlich hinzu kommen mit Bad Soden und Thalau zwei Teams, „die Verbandsliganiveau“ besitzen, so Weber. „Außerdem wollen wir ja zu Torerfolgen kommen. Dies werden wir im Training üben und im Spiel versuchen durchzudrücken.“

Die Testspiele in der Übersicht:

Samstag, 26. Januar, 11 Uhr, Kunstrasen Johannisau: SG Barockstadt – Hünfelder SV.
Samstag, 2. Februar, 14.30 Uhr: Hünfelder SV – FSV Thalau.
Sonntag, 3. Februar, 15 Uhr: Hünfelder SV – SV Adler Weidenhausen.
Samstag, 9. Februar, 17 Uhr: SG Bad Soden – Hünfelder SV.
Sonntag, 10. Februar, 14 Uhr, Kunstrasen Johannisau: SG Johannesberg – Hünfelder SV.
Samstag, 16. Februar, 14 Uhr: Hünfelder SV – OSC Vellmar

Tobias Konrad