Verbandsligist holt jungen Keeper

Der Hünfelder SV hat auf den Abgang von Pascal Baumgart (Rot-Weiß Burghaun) reagiert und Jonas Hosenfeld vom DJK 1. FC Nüsttal für die kommende Runde als Torhüter verpflichtet. Der noch 17-Jährige wird neben Sebastian Ernst einen der beiden Torhüterplätze im Verbandsliga-Kader erhalten.

„Nachdem uns Pascal mitgeteilt hatte, zurück nach Burghaun zu gehen, bestand auf der Torhüterposition Handlungsbedarf. Wir wollten einen jungen Keeper mit Potenzial gewinnen und dabei war Jonas unser absoluter Wunschkandidat, da er einerseits über das notwendige Potenzial verfügt und andererseits einen guten Eindruck hinterlassen hat“, erklärt Hünfelds Abteilungsleiter Mario Rohde. Klar ist zudem: Stammkeeper Sebastian Ernst bleibt dem HSV ebenfalls erhalten, sodass diese kleine Baustelle nun geschlossen ist. Hosenfeld solle Ernst den nötigen Druck mit auf den Weg geben und habe schon bei einem Probetraining seine Fähigkeiten aufblitzen lassen: „Die Karten werden im Sommer neu gemischt“, so Rohde.

Weil Zweitmannschaftskeeper Lukas Jahn schon seit der Winterpause aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht mehr zur Verfügung steht, fahndet der HSV noch mit Hochdruck nach einem Keeper für das KOL-Team. Hosenfeld gilt als hervorragendes Torhütertalent, durfte sich bereits mehrfach im Kreise der Hessenauswahl aufhalten und wird im Sommer 18 Jahre alt, darf also zum Beginn der kommenden Runde ganz offiziell im Seniorenbereich spielen. Bislang hatte der HSV als Neuzugänge Sebastian Körner und Nicolas Häuser von den A-Junioren des JFV Viktoria Fulda präsentieren können und bleibt sich seinen Prinzipen treu: Junge Spieler aus der Region zu verpflichten. Körner stammt aus Mackenzell, Häuser aus Hünfeld und Hosenfeld aus Hofaschenbach . Die Personalplanungen sind aber noch nicht abgeschlossen, wie Rohde betont: „Wir halten weiterhin Augen und Ohren offen und hoffen schon bald weitere Neuzugänge präsentieren zu können.“ Sicher verlassen wir den Kader neben Baumgart Johannes Helmke, der Trainer des KOL-Teams wird. Zudem ist Oliver Krenzer so gut wie weg, den kampfstarken „Sechser“ zieht es wahrscheinlich in Richtung Hannover, wo er schon seit geraumer Zeit lebt und sich dort einem Oberligisten anschließen könnte