Rödermark (rm) – www.osthessen-sport.de

Es schien alles ganz klar zu sein: Sollte der FC Viktoria Urberach sportlich nicht den Klassenerhalt schaffen, würde der Verein aus Rödermark nach der Saison aus der Fußball-Hessenliga zurückziehen. Nun aber sind Gerüchte aufgekommen, dass ein Umdenken stattgefunden habe.

Während des Heimspiels gegen den Hünfelder SV (1:3) wurden aus Vereinskreisen Stimmen laut, dass man durchaus darüber nachdenke, doch ein weiteres Jahr in Hessens Oberhaus zubringen zu wollen. Die vergleichsweise ordentliche Bilanz unter FC-Interimstrainer Naser Selmanaj (sechs Punkte aus vier Spielen) und die gestiegenen Chancen auf den Klassenerhalt würden ein solches Ansinnen untermauern. Als Gradmesser taugt die Bilanz aber nicht, denn Selmanaj hatte nach dem vorzeitigen Abschied von Trainer Thomas Epp bereits angekündigt, dass „wir auf jeden Fall den Klassenerhalt schaffen wollen“.

 Kräupl/Max übernehmen im Sommer

Der FC Viktoria Urberach hatte vor geraumer Zeit angekündigt, seine Zukunft in der Verbandsliga Süd oder der Gruppenliga Darmstadt zu sehen. Die Rödermarker mussten durch Ausfälle auf Sponsorenseite den veranschlagten Etat kürzen, was den aktuellen Vorstand dazu bewegt hatte, sportliche Ambitionen herunter zu schrauben. Bereits sicher ist, dass mit Björn Kräupl und Martin Max ab Sommer ein Trainerduo sportlich Sagen haben soll. Auf welche Gegner Kräupl/Max die sicherlich kräftig umgebaute Mannschaft dann einstellen soll, das wird sich ebenso zeigen müssen wie die Frage nach der Spielklasse. Ob dabei die Hessenliga doch wieder eine Rolle spielt, könnten allein die Verantwortlichen des Vereins aufklären. Allerdings waren die bislang nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.