Klöppner hofft auf Davulcu

Baunatal. Trotz der 0:1-Niederlage gegen die Reserve der Offenbacher Kickers hat der Hessenliga-Tabellenführer KSV Baunatal am vergangenen Samstag eine gute Leistung abgeliefert, aber nun müssen wieder Punkte her. Die erste Gelegenheit bietet sich am Samstag ab 15 Uhr im heimischen Parkstadion in der Partie gegen den Tabellen-Achten Hünfelder SV. „Wenn wir mit der gleichen konzentrierten Einstellung wie gegen Offenbach in das Spiel gehen und zudem diesmal unsere Torchancen nutzen, sollte es klappen“, sagt Baunatals Co-Trainer Tobias Klöppner.

 

3-baunatal10-22Foto : Larbig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da von den Spielern, die gegen Offenbach in der Startelf aufgeboten waren, keiner enttäuscht hat, werden Klöppner und Cheftrainer Tobias Nebe wohl keine gravierenden Änderungen vornehmen. Die beiden Trainer hoffen somit, dass Christian Käthner und Samet Davulcu bis zum Samstag ihre Verletzungen auskuriert haben. Sollte dies der Fall sein, wird Davulcu, den eine Hüftprellung plagt, auf dem rechten Flügel stürmen.

Beim Probetraining stark

Der 21-jährige Hagener, der zuletzt beim Verbandsligisten Wattenscheid 09 am Ball war, ist für den KSV Baunatal ein Glücksfall. Nach seinem Engagement in Wattenscheid war Davulcu auf der Suche nach einem Fußballklub und einem Ausbildungsplatz. Bekannte in Nordhessen ließen die Namen KSV Baunatal und VW-Werk fallen und plötzlich tauchte Samet Davulcu beim Probetraining auf. „Er hat einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen“, sagt Klöppner. „Ich war auf Anhieb vom KSV Baunatal begeistert“, meint Davulcu.

Obwohl der KSV gerade im Mittelfeld hervorragend besetzt ist, hat sich der vielseitige Westfale schnell einen Stammplatz beim Tabellenführer erkämpft. „Er ist eine echte Verstärkung“, sagt Klöppner. Davulcu beschreibt sich als zweikampfstark, würde aber gern noch öfter in der Torschützenliste auftauchen.

Der Mittelfeldspieler, der mittlerweile das Fachabitur in der Tasche hat und in Kassel sesshaft geworden ist, kann am besten im Kino abschalten und verbringt zudem wegen seiner lädierten Hüfte aktuell viel Zeit beim Physiotherapeuten. Denn am Samstag gegen Hünfeld will der 21-Jährige unbedingt auf dem Rasen des Parkstadions sein Können zeigen. Angesichts der schweren Aufgabe, die der FSC Lohfelden in Offenbach zu lösen hat, hoffen nicht nur Klöppner und Davulcu, dass der 26. Hessenliga-Spieltag im Zeichen des KSV Baunatal stehen wird.

Von Gerd Brehm