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Beim Hünfelder SV geht es Schlag auf Schlag: Nachdem das Nachholspiel am Mittwoch gegen Vellmar mit 3:2 gewonnen wurde, wartet am Samstag um 15 Uhr der nächste nordhessische Gegner in der Fußball-Hessenliga. Doch die Aufgabe bei Klassenprimus Baunatal wird ungleich schwerer. „Wenn wir dort was holen wollen, dürfen wir 90 Minuten überhaupt keine Fehler machen“, blickt HSV-Coach Oliver Bunzenthal voraus und weiß ganz genau, was sich zu den Auftritten der vergangenen Wochen verbessern muss: „Die Abwehr muss stehen. Es muss alles etwas konsequenter und intensiver gemacht werden. Das hat zuletzt nicht so gut geklappt.“ Die Punktausbeute in 2013 stimmt: Vier von sechs Spielen wurden gewonnen, allerdings stand bisher noch nicht einmal die Null. Trotzdem will sich Bunzenthal keinesfalls schon vorher geschlagen geben: „Die Ergebnisse von Baunatal waren zuletzt auch nicht überragend, außerdem haben wir in Baunatal immer gut ausgesehen.“ Die Statistik gibt ihm Recht: In der Rückrundentabelle steht der HSV zwei Plätze vor dem KSV, zudem wurde das vergangene Gastspiel im Parkstadion dank zweier Tore von Fabian Kallee mit 2:0 gewonnen. Auf jeden Fall fährt die Bunzenthal-Elf ohne jeden Druck nach Nordhessen und kann völlig befreit aufspielen, da das Polster auf den Relegationsplatz mittlerweile neun Punkte beträgt. Allerdings ist fraglich, ob der Kader komplett sein wird: Alex Reith, der das Spiel gegen Vellmar mit einem Traumtor entschieden hatte, plagte sich zu jenem Zeitpunkt schon mit massiven Oberschenkelproblemen herum und wurde direkt nach seinem Treffer ausgewechselt. Außerdem hat Dennis Müller einen Schlag auf den Knöchel bekommen und Sebastian Gensler biss sich gegen Baunatal trotz Probleme im Knie 90 Minuten durch. „Wir müssen die nächsten Tage abwarten, aber wir haben ja sonst einen vollen Kader und wirklich keine Personalprobleme. Die anderen Spieler sind auch heiß und wollen spielen“, macht der scheidende Trainer klar. Der hätte von einem echten Topspiel am Samstag träumen können: Hätte der HSV die Gastspiele in Fernwald und Wehen nach jeweiliger 2:0-Halbzeitführung auch gewonnen, dann hätte er am Samstag im Parkstadion tatsächlich die Tabellenführung übernehmen können. Aber gerade im Fußball zählt bekanntlich kein Hätte, Wenn und Aber.