Hünfeld (fs) –www.osthessen-sport.de

Zwei Auswärtspleiten in Folge stehen für den Hünfelder SV in der Fußball-Hessenliga zu Buche, doch jetzt darf der HSV endlich wieder zuhause ran: Mit einem Heimsieg gegen Rot-Weiß Hadamar am Samstag (15 Uhr) in der Rhönkampfbahn würden die Haunestädter in der Heimtabelle wieder auf Rang eins springen. Coach Oliver Bunzenthal macht allerdings die Vorbereitung auf das Spiel zu schaffen.

Bunzenthal-04-2013

  „Wir sind zuhause eine Macht, da sehe ich gute Chancen, dass wir am Wochenende etwas holen können. Allerdings ist Hadamar ein Spitzenteam, das wird genauso schwer wie in Baunatal und in Lohfelden. Da müssen wir einen guten Tag erwischen und dürfen keine Fehler machen wie in Lohfelden“, nimmt Bunzenthal seine Mannschaft in die Pflicht, die zuhause selbstbewusst auftreten und sich nicht nach dem Gegner richten soll. Dennoch weiß der Ex-Profi um die Stärken des Tabellenvierten: „Die sind insgesamt gut besetzt und haben mit Hüsni Tahiri einen entscheidenden Spieler, den wir ausschalten müssen. Besonders auf seine Standards müssen wir aufpassen, die schießt er hervorragend.“

Allerdings rätselt Bunzenthal noch über die richtige Aufstellung, da hinter Alexander Reith und Dennis Müller noch große Fragezeichen stehen und die Trainingswoche alles andere als ideal verlief: „Die Trainingsbeteiligung war katastrophal, wir hatten von unserem 20er-Kader wegen Krankheit, Studium und Seminaren nur zehn Mann im Training“, so Bunzenthal, der zumindest Kapitän Dominik Weber trotz seminarbedingten Fehlens aufstellen wird: „Der Dominik ist erfahren genug, um damit umzugehen. Aber wir können keine Spieler einsetzen, die nur 50 Prozent geben können, das hat uns in Lohfelden schon das Genick gebrochen.“ Zumindest Christian Ruck wird nach seiner Fortbildung gegen Hadamar wieder im Tor stehen.

Trotz der gestörten Vorbereitung zählen für Bunzenthal nur die drei Punkte: „Ich will nicht mehr da unten reinkommen, wir haben immer noch eine gute Ausgangslage. Es muss sich aber jeder zusammenreißen und gegen Hadamar zerreißen, noch sind wird im Abstiegskampf. Wir müssen ja nicht gleich spielen wie Bayern oder Dortmund, aber den Ehrgeiz und die Motivation haben, das Spiel gewinnen zu wollen. Dann ist mir auch egal, wie wir das schaffen.“