Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Den Aufstieg in die Fußball-Hessenliga konnte der Hünfelder SV Corona-bedingt immer noch nicht wirklich feiern – genauso wenig wie regulär trainieren. Dennoch steigt die Vorfreude beim Team und bei Neu-Coach Johannes „Johnny“ Helmke mehr und mehr – mittlerweile ist an der Rhönkampfbahn eine richtige Aufbruchstimmung zu erkennen.

Die Corona-Meisterschaft in der Verbandsliga steht seit anderthalb Wochen nun auch endgültig fest – zumindest in kleinem Rahmen konnten die Hünfelder die Rückkehr in die Hessenliga feiern, die große Meistersause steht durch die weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen immer noch aus. Fast noch schlimmer: Letztmals stand der HSV im vergangenen Jahr in einem Punktspiel auf dem Platz. „Aber es passiert trotzdem einiges: Rund um die Rhönkampbahn wird saniert und viel gearbeitet. Es ist trotzdem eine Aufbruchstimmung zu erkennen“, betont Neu-Trainer Johannes „Johnny“ Helmke, der Dominik Weber ablöst. Spürbar sei die Vorfreude auf die neue Saison in der Hessenliga, zumal insgesamt acht Derbys auf den Aufsteiger warten.

Offiziell starten will Helmke mit der Vorbereitung am 25. Juli, dann sind auch die bereits feststehenden Neuzugänge Nils Wenzel (Niederaula/Kerspenhausen), Max Vogler (JFV Viktoria Fulda), Georghe-Daniel Azamfirei (Hattenhof) und Christoph Sternstein (Barockstadt II) mit dabei. Am Freitag steht jedoch erst einmal ein Abschlusstraining unter seinem Vorgänger an. Bis dato halten sich die Hünfelder vor allem individuell fit, zudem bietet Physio Siggi Larbig seit mittlerweile einigen Wochen zweimal wöchentlich ein Fitness- und Athletiktraining an. „Das wird richtig gut angenommen“, freut sich Helmke, der zum Vorbereitungsstart dann auch wieder Kevin Krieger nach dessen Knöchelbruch erwartet: Dem 26-Jährigen wurde zwar erst vergangene Woche die Metallplatte entfernt, bis dahin will der Offensiv-Allrounder aber wieder fit sein: „Er hat sehr gut trainiert“, lobt Helmke – auch wenn er weiß, dass bis zum eventuellen Ligastart Anfang September nach der langen Pause noch viel Arbeit auf ihn und sein Team wartet. Dementsprechend hat er mit Regionalligist Stadtallendorf sowie den Verbandsligisten Johannesberg, Bad Soden und Barockstadt II bereits zahlreiche Testspielgegner gefunden – auch wenn die genauen Spieltermine noch vereinbart werden müssen.