Kreisoberliga Mitte: Trainereinstieg bei Hünfelds Reserve gelungen
Mit zwölf Punkten aus den ersten sechs Spielen hat die zweite Mannschaft des Hünfelder SV einen guten Start in die Kreisoberliga Mitte hingelegt. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es zum Derby gegen den Nachbarn FSG Rothenkirchen/Kiebitzgrund.

„Wir sind mit vier Siegen durch den August gekommen, damit kann ich absolut zufrieden sein. Zumal auch die Trainingsleistung hervorragend ist und wir in der Breite diese Saison wirklich gut aufgestellt sind“, freut sich Spielertrainer Johannes Helmke, der ohne lange zu überlegen einzelne Punkte aufzählen kann, die ihm besonders gut gefallen. „Da wäre die kompakte Defensive, gleichzeitig auch die Qualität, die wir im Spiel nach vorne haben. Und ganz vorne ist auch die Willenskraft zu nennen, die die Mannschaft schon in einigen Spielen der noch jungen Saison bereits mehrfach ausgezeichnet hat“, so Helmke, der in diesem Bereich besonders die knappen Siege gegen Lauterbach, Lehnerz III oder Hofbieber nennt. „Das waren drei ganz enge Spiele, die wir mit ganz viel Lust und Wille für uns entschieden haben.“ Dennoch sieht er einen gesunden Mittelplatz aktuell noch als realistisches Ziel an. Das sein Team – so wie von FT-Coach Romeo Andrijasevic genannt – in einer Favoritenrolle wäre, das verneint Helmke. „Es ehrt uns aber sehr, dass jemand wie der Romeo das sagt. Und es stimmt auch, dass wir eine richtig gute Mannschaft haben, in der ein enormes Potenzial steckt. Wichtiger als eine top Platzierung ist mir aber, dass sich die einzelnen Spieler weiter entwickeln. Schließlich wollen wir die Jungs an die erste Mannschaft und somit an die Verbandsliga heranführen. Das steht über allem.“ Dass es nicht für ganz oben reichen wird, das habe man jüngst beim 0:3 bei FT zu spüren bekommen: „Gegen solche Gegner können wir nur dann bestehen, wenn wirklich alles zusammen passt.“ Auch das Heimspiel gegen Rothenkirchen/Kiebitzgrund sei kein Selbstläufer, warnt Helmke. „Klar sind wir von der Papierform her der klare Favorit. Klar ist auch, dass wir die drei Punkte daheim behalten wollen. Das ist unser Anspruch. Fakt ist aber auch, dass wir auch ein solches Spiel nur dann für uns entscheiden werden, wenn wir voll ans Limit gehen. Sobald wir einen Ticken nachlassen, werden wir Probleme bekommen.“ Für Helmke ist nun nach der Vorbereitung der erste Punktspielmonat vorbei gegangen. Sein Resümee: „Als Trainer ist alles noch viel intensiver. Du machst dir die ganze Woche über Gedanken über den Gegner, über die Aufstellung, über die Taktik. Dazu kommen unzählige Telefonate und ständiger Whats-App-Verkehr. Auf dem Platz musst du dann noch den Kopf frei haben für taktische Anweisungen und Auswechslungen. Trotzdem macht mir das mega viel Spaß.“ / www.torgranate.de kr

Helmke , Johannes( Trainer)