Für einen Start bei den Hallenmeisterschaften der Region Mitte (Marburg-Biedenkopf, Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Fulda, Vogelsberg) waren heute 13 Hünfelder Leichtathleten vorgesehen. Tatsächlich zum Einsatz kamen dann aber nur 10 Athleten. Ganz bitter war es für Maja Severloh die 5 Minuten vor Start absagen musste; da hatte ein Krankheitsteufelchen ganz kurzfristig und heftig zugeschlagen. Bei Marc Hansmeier war das am Morgen auch schon der Fall gewesen; und Clarissa Heinelt musste sich dieses mal mit der Reservistenrolle in der Staffel zufrieden geben.

Und die Ergebnisse können sich u.a. mit „2“ Meisterschaften, „2“ Vizemeisterschaften und „2“ dritten Plätzen sehen lassen. Die Ergebnisse im Einzelnen (pB = persönliche Bestleistung):

  • Annic Kath, W14 (60m: 15.Platz (9,36; pB))
  • Johannes Volkemer, M14 (60m: 5.Platz (8,74; pB); Hochsprung: 1.Platz (1,55, pB))
  • Antonia Franke, W15 (300m: 2.Platz (45,59; pB); Weitsprung: 3.Platz (4,83, pB))
  • Nelly Winter, W15 (60m: 9.Platz (9,06; pB))
  • Paula Hahner, W15 (60m: 12.Platz (9,36); Kugelstoßen: 8.Platz (7,46m; pB))
  • Darius Link, M15 (60m: 4.Platz (8,21); Weitsprung: 2.Platz (5,44; pB); Kugelstoßen: 3.Platz (9,04))
  • Franziska Schmitt, WJU18 (200m: 6.Platz (28,99))
  • Marina Zachartschuk, WJU18 (800m: 1.Platz (2:37,11))
  • Lennart Jensen, MJU18 (800m: 4.Platz (2:29,76; pB))
  • Staffel in der Besetzung – Nelly Winter, Finja Waider, Paula Hahner, Annic Kath, WJU16 (4 x 1/2 Runde: 4.Platz)

Besonders erwähnenswert:

  • Für Antonia war es erst der zweite Lauf über 300m. Gegenüber den Hessischen Meisterschaften vor drei Wochen hat sie ihre Bestzeit um beachtliche 2,08 Sekunden verbessert. Auch im Weitsprung geht es in großen Schritten nach oben. In beiden Disziplinen ist Antonia, wenn man die Daten den letztjährigen hessischen Bestenlisten zugrunde legt, auf einem sehr guten Weg 
  •  Auch die Entwicklung von Johannes im Hochsprung ist beachtlich. Innerhalb der vergangenen 3 Monate hat er sich um 20 Zentimeter gesteigert; und dass da noch mehr geht hat man deutlich sehen können. 1,58m war heute noch Zuviel; 1,60m sind aber in den kommenden Monaten durchaus realistisch!

Ansonsten waren die Teilnehmerzahlen – speziell in den älteren Altersklassen – schon etwas enttäuschend. Da gab es Disziplinen, da reichte der alleinige Start mangels Masse schon zum Gewinn der Regionalmeisterschaft. Da muss man schon in Bestenlisten schauen um zu sehen was so eine Meisterschaft wirklich wert ist. Ein nicht gerade befriedigender Sachverhalt. Da ist ein anständiger Kampf um Platzierungen für Athleten und Zuschauer dann doch wesentlich interessanter!

Und auch das Zeit-Management war nicht gerade optimal. Da gab es einen vorläufigen Zeitplan mit der Aussage, dass einzelne Disziplinen um bis zu 45 Minuten vorgezogen werden können, dann gibt es einen endgültigen Zeitplan wo eben diese Aussage nicht mehr erscheint, man geht davon aus, dass die Zeiten im Zeitplan damit fix sind und dann wird dann doch am Ende um 45 Minuten vorgezogen. Eine vernünftige Vorbereitung ist da für den Athleten nicht mehr möglich. Schade!