Der FSV Dörnberg ist zurück in der Verbandsliga – und hat noch zahlreiche Spieler aus erfolgreichen Zeiten wie Kevin Richter, Florian Müller oder natürlich Torjäger Pascal Kemper mit an Bord. Nach dem Abstieg im Mai 2015 hat die Elf von Dirk Lotzgeselle nur das allererste Heimspiel gegen Bosporus Kassel im August 2015 verloren und ist seither auf dem heimischen Kunstrasen ungeschlagen – für HSV-Coach Dominik Weber aber zweitrangig: „Das ist natürlich eine bombige Statistik, aber jede Serie sollte mal beendet werden. Wir wollen auch gar nicht nach dem Gegner, sondern auf uns schauen und nach dem Auftaktsieg gegen Eschwege auch in Dörnberg gewinnen.“

Apropos Eschwege: Beim 3:2-Sieg verlor der HSV gerade nach der Pause die Spielkontrolle, daran gilt es zu feilen, wie Weber betont, der von seinen Spielern eine breite Brust einfordert, gerade wenn ein Pass mal in die Hose geht: „Gerade wenn das Raumangebot gegen tieferstehende Mannschaften weniger wird, brauchen wir ein gutes Freilaufverhalten und eine hohe Passsicherheit.“ Im Aufbauspiel sind, das wurde schon gegen Eschwege deutlich, „Toto“ Trabert, Lukas Budenz und Julian Rohde besonders gefordert, gerade Trabert als neuer Innenverteidiger ist vielleicht schon die Entdeckung der Saison. Marek Weber steht fortan nicht mehr zur Verfügung, ansonsten ist der Kader unverändert.

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