Hallenmasters Lauterbach-Hünfeld – 

Hünfeld (fs) – www.osthessen-zeitung.de

Die alles überragende Mannschaft hat das Hallenmasters des Fußballkreises Lauterbach-Hünfeld für sich entschieden: Mit 4:0 bezwang der Hünfelder SV vor vollem Haus in der Kreissporthalle das Highlightfinale gegen den Hessenligisten SV Steinbach klar und deutlich mit 4:0. Rang drei ging an den Gruppenligisten Eiterfeld/Leimbach, der RW Burghaun im Neunmeterschießen bezwang. Die Verantwortlichen zogen nach der Rückkehr zum Hallenfußball ein rundum zufriedenes Fazit.

Der Hünfelder SV gewann das Hallenmasters klar und deutlich. Foto: Christine Görlich

„Die beiden besten Mannschaften waren im Finale, mit Hünfeld hat die allerbeste Mannschaft gewonnen. Der HSV war sehr abgezockt, hat sehr ansehnlichen, guten Hallenfußball gespielt und dann auch das Finale verdient gewonnen“, bilanzierte Johannes Götze aus der Turnierleitung. Maximilian Fröhlich – mit 14 Toren über das gesamte Turnier gesehen bester Torschütze – brachte en HSV schnell mit 2:0, Lukas Budenz und Marcel Dücker sorgten dann mit ihren Treffern für einen ungefährdeten 4:0-Erfolg im Highlightfinale zweiter Teams, die das Hallenmasters vollkommen ernst genommen hatten: Verbandsliga-Primus Hünfeld schickte ausnahmslos Spieler aus dem Verbandsligateam, beim SVS spielten mit Petr Kvaca, Leon Wittke, Michael Wiegand, Lukas Gemming oder Trainer Petr Paliatka ebenfalls zahlreiche technisch beschlagene Akteure, die für ein über das gesamte Turnierwochenende hohes Niveau sorgten.

Das sorgte dann auch bei den Verantwortlichen für strahlende Gesichter: „Das neue Regelwerk kam bei den Mannschaften sehr gut an. Es hat sich rentiert, das so zu machen“, betonte Götze und meinte damit die Rückkehr zum Hallenfußball auf Kleinfeldtore und mit Filzball – einzig bei den Fouls hatte sich der Kreisfußballausschuss am Futsal orientiert und ließ Grätschen streng mit Zweiminutenstrafen ahnden. „Es gab keine Rote Karte und zumindest am Finaltag keine Verletzungen. Außerdem war die Halle am Freitag voll, am Samstag gut gefüllt und heute wieder voll. Wir sind rundum zufrieden“, erklärte Götze.

Mit dem HSV – der den Titel verteidigen konnte – und Steinbach nahmen nicht nur die Aushängeschilder das Turnier ernst, sondern auch die SG Eiterfeld/Leimbach shcickte mit Simon Schilling oder Kittichai Gutberlet Spieler aus dem Gruppenligakader ins Rennen – am Ende setzte sich das Team dank eines parierten Strafstoßes von Keeper Thomas Aumann mit 2:0 im Neunmeterschießen um Platz drei gegen RW Burghaun durch.

Eine weitere Überraschung lief am Sonntag übrigens bei der Hünfelder Reserve auf: Nach Andrej Arendt und Julian Helm spielte mit Janek Luca Link (Kerzell) der dritte Winterneuzugang bei einem Hallenturnier mit. „Janek kam auf uns zu und wollte gerne bei uns spielen. Er ist ein junger Spieler, den wir gerne aufnehmen. Ich bin einfach froh, dass wir jetzt den Kader nochmal verbreitern und den Konkurrenzkampf anheizen konnten“, erklärte HSV-Reservecoach Johannes Helmke.

Hünfeld spielte mit: Brunner; Häuser, Faulstich, Dücker, Witzel, J. Budenz, Fröhlich, L. Budenz, Rohde

Für Steinbach liefen auf: Pappert, Faust, Milenkovski, Helmschrot, Rudolph, Paliatka, N. Wiegand, Kvaca, M. Wiegand, Wittke, Gemming