Verbandsliga: HSV siegt deutlich

Die Heimweste des HSV bleibt blütenweiß, auch Aufsteiger Hombressen/Udenhausen hatte auf der Rhönkampfbahn keine Chance. Dass Hünfeld einen Kantersieg einfahren konnte, lag an einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause.
Und an Maximilian Fröhlich: Der Linksaußen war nicht zu bremsen und an sieben Treffern beteiligt. Vier erzielte er selbst. Seine Treffer bereiteten Alexander Reith per herrlichem Steckpass, Nicolas Häuser mit selbigem Mittel, André Vogt und Christoph Neidhardt per Flanke vor. Dazu war Fröhlich am so wichtigen 2:1 kurz vor der Pause nicht unerheblich beteiligt: Neidhardt spielte einen Steilpass, Fröhlich machte Druck auf Michael Hecker, der unglücklich ins eigene Tor traf. Die Treffer von Münkel und Vogt bereitete der gebürtige Hofbieberer per Flanke und Flachpass vor. Der 24-Jährige hatte sich eine Eins mit Sternchen verdient. 

Viele seiner Mitspieler hingegen nicht, weil der Auftritt dafür in Durchgang eins nicht taugte. Hombressen/Udenhausen kam immer wieder zu Abschlüssen, die allerdings in aller Regel die ungenügende Konzentration der Hünfelder ermöglichten. Einen davon verwertete Dominik Lohne im Konterspiel auf Vorlage von Nico Siebert.

Fröhlichs persönliche Genugtuung

Chancenlos war HSV-Keeper Jonas Hosenfeld, der die Urlaubsvertretung für Sebastian Ernst gibt. Ansonsten konnte sich Hosenfeld nicht auszeichnen, weil die Abschlüsse zwar da waren, aber fast nie auf sein Gehäuse kamen. Auch ein zweites Mal hatte HSV-Coach Dominik Weber seine Startaufstellung verändert: Für den kurzfristig ausgefallenen Sebastian Alles fing Florian Münkel an, weswegen die Ausrichtung des HSV noch ein wenig offensiver als sonst war. 

Nur fehlte es vor der Pause noch an viel. „Katastrophal“, taufte Vierfachtorschütze Fröhlich den ersten Spielabschnitt und sagte, warum sich der HSV anschließend fing:„Wir haben klar gesagt, dass wir geduldiger sein müssen, die Fehler minimieren und dann auch unsere Stärken nach vorne ausspielen werden“. Genau so kam es und für Fröhlich war auch eine Menge Genugtuung dabei: „Beim 0:3 in Johannesberg kam ich gar nicht ins Spiel, habe schlecht gespielt. Und da tun vier Tore natürlich gut.“ Für ihn persönlicher Rekord im HSV-Dress.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Hosenfeld – Dücker, Faulstich, Witzel, Häuser (78. J. Budenz) – Krieger (58. Gadermann), Rohde – Neidhardt, Reith (58. Vogt), Fröhlich – Münkel. 
SG Hombressen/Udenhausen: Lubitz – Schmidt, Mirwald, Hofmeyer, Lüdicke – Siebert (77. Müller), L. Hecker (66. Carrier), Krohne, M. Hecker (53. Geule), Speer – Lohne. 
Schiedsrichter: Emil Schwarz (SG Bruchköbel). 
Zuschauer: 240. 
Tore: 1:0 Maximilian Fröhlich (19.), 1:1 Dominik Lohne (27.), 2:1 Michel Hecker (45., Eigentor), 3:1 Florian Münkel (50.), 4:1 André Vogt (65.), 5:1 Maximilian Fröhlich (68.), 6:1 Maximilian Fröhlich (74.), 7:1 Maximilian Fröhlich (78.), 8:1 André Vogt (90.).

Autor: Johannes Götze