„Hätte es nicht bei jedem Verein gemacht“

Der Hünfelder SV stellt sich im Bereich des Torwarttrainers neu auf: Für Christian Ruck wird Daniel Freidhof die Position ab der kommenden Saison übernehmen.

Torwarttrainer wird mit Daniel Freidhof ist ein alter Bekannter beim HSV, denn zwischen 2000 und 2004 konkurrierte er mit Christian Ruck um den Platz zwischen den Pfosten. Eben jenen Ruck, der ob seines Berufs kürzertreten will, beerbt der 40-Jährige nun: „Ich hätte das nicht bei jedem Verein gemacht. Ich kenne Dominik (Weber, Trainer der ersten Mannschaft, Anm. d. Red.) und Mario (Rohde, HSV-Abteilungsleiter) aber schon ewig, beides sind gute Kumpels und nach einem Jahr Pause inklusive Hausbau habe ich jetzt auch wieder die notwendige Zeit“, sagt der gebürtige Soisdorfer. Freidhof hatte in der Hinrunde noch mal RSV Petersberg den Stand-by-Keeper ausgeholfen und war bis vor gut einem Jahr an der Seite von Oliver Bunzenthal Co-Trainer bei Hessenligist Borussia Fulda. In Hünfeld hat Freidhof ehrgeizige Ziele: „Beim HSV ist es ja Tradition, dass auf der Torwartposition die wenigsten Probleme herrschen. Ich will die jungen Torhüter weiterentwickeln und freue mich richtig auf die Aufgabe, die in so einem top geführten Verein mit der tollen Gemeinschaft eine Art Herzensangelegenheit ist.“ ??„Weiterhin top aufgestellt“, sieht Rohde den HSV auf dieser Position, auch wenn er die Entscheidung von Ruck bedauert, gleichwohl froh ist, mit Freidhof adäquaten Ersatz gefunden zu haben. Freidhof wird sich ab Sommer vornehmlich um Sebastian Ernst, Jonas Hosenfeld und Person X kümmern. Denn nach einem Keeper für die KOL-Mannschaft fahndet Rohde derzeit noch. Bei der Verpflichtung Hosenfelds hatte Freidhof bereits seine Finger im Spiel: „Ich freue mich auf die Aufgabe. Jetzt kann’s losgehen“, freut sich Freidhof auf die Zusammenarbeit mit allen Keepern.

Autor: Johannes Götze