Gießen (fs) – Jubel beim TV Horas, Enttäuschung beim Hünfelder SV: Während der TVH in der Frauenvolleyball-Landesliga beim Gießener SV einen 3:0-Auswärtssieg einfahren konnte, musste sich der HSV trotz 2:1-Satzführung noch mit 2:3 geschlagen geben und ist die Tabellenführung schon wieder los

Gießener SV – Hünfelder SV 3:2 (20:25, 32:30, 23:25, 25:19, 15:7)

„Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Die anderen waren nicht schlecht, wir wiederum konnten nicht unser Level erreichen und nicht das spielen, was wir uns vorgestellt haben“, bedauert Hünfelds Trainer Uli Bönsch, die im eigenen Spiel noch etwas die Stabilität abgeht: „Wir haben noch nicht unsere Wunsch-Sechs gefunden, mit diesen Rückschlägen muss man leben. Wir müssen eben weiterarbeiten“, erklärt Bönsch, dessen Team im ersten Satz gut ins Spiel gekommen war und den Durchgang für sich entscheiden konnte. Danach ging es hin und her, erst in der Verlängerung holte sich Gießen den zweiten Durchgang mit 32:30, während sich der HSV den dritten Satz mit 25:23 sicherte. Danach übernahmen die Gastgeberinnen allerdings langsam das Kommando, sicherten sich den vierten Satz relativ deutlich und gewann dann den Tie-Break-Satz klar mit 15:7. „Gießen hat das gegen uns gut gemacht und verdient gewonnen“, muss Bönsch zugeben.

Hünfeld: Beyer, Brux, Növermann, L. Prokein, Schleicher, Schuhmann, Seebach.

Quelle: https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2018/oktober/frauen-landesliga-horas-siegt-in-giessen-hsv-nicht-stabil-genug.html (29.10.18)